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20.06.2013

15:11 Uhr

Besorgter Konzernchef

Fluglinie Iberia in kritischem Zustand

Rote Zahlen und kein Ende in Sicht: Die Spanische Airline Iberia steckt mitten im Konzernumbau und fliegt weiterhin Verluste ein. 3000 Stellenstreichungen haben es lediglich geschafft, das Minus zu verkleinern.

Iberia-Zentrale in Madrid: Bereits im Januar protestieren Angestellte gegen die Sparmaßnahmen. AFP

Iberia-Zentrale in Madrid: Bereits im Januar protestieren Angestellte gegen die Sparmaßnahmen.

MadridDie spanische Fluglinie Iberia befindet sich trotz der Rosskur im vergangenen Jahr in kritischem Zustand und muss sich auf weitere Sparmaßnahmen gefasst machen. Das Unternehmen arbeite in keinem einzigen Markt profitabel und fliege sogar auf Langstrecken Verluste ein, erklärte am Donnerstag Willie Walsh, der Chef der International Airlines Group, die aus der Fusion von British Airways und Iberia entstand.

Die Sparmaßnahmen des vergangenen Jahres mit mehr als 3000 Stellenstreichungen seien zwar ein wichtiger Teil des Konzernumbaus gewesen, jedoch nur der erste Schritt, erklärte Walsh auf der Hauptversammlung in Madrid. „Die Situation ist kritisch und niemand will, dass Iberia verschwindet“, fügte er hinzu. Iberia verbuchte vergangenes Jahr einen Verlust von 351 Millionen Euro und allein Anfang des Jahres weitere 202 Millionen.

Von

rtr

Kommentare (2)

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anacondafucker

20.06.2013, 17:23 Uhr

Der älteste Schrott nach Südamerika. Arrogantes Conquestadorengehabe und null Service! Iberia kann verschwinden.
Aber vielleicht hilft die Bankenunion.

Account gelöscht!

21.06.2013, 07:48 Uhr

Eine schlechte Dienstleistung auf allen Ebenen...das ist IBERIA. Kein Wunder, dass die Passagiere ausbleiben. Die Lösung der Probleme liegt eben nicht nur im Sparen, sondern ebenso in der Verbesserung der Dienstleistung. Bin bis vor einigen Jahren oft mit IBERIA nach Südamerika geflogen. Habs dann aber gelassen. Wurde einfach zu mies.

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