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15.11.2012

14:00 Uhr

Bestandsaufnahme nach Insolvenz

Handelsblatt-Aufruf: Schicken Sie Schlecker-Fotos!

Bald jährt sich die Schlecker-Insolvenz zum ersten Mal. Wir brauchen Ihre Bilder. Wie sehen die Filialen mittlerweile aus? Gibt es neues Leben, lässt sich „kreative Zerstörung“ nachweisen. Oder dominiert Trostlosigkeit?

Eine ehemalige Schlecker-Filiale in Berlin im Oktober 2012, aufgenommen von Instagram-Nutzerin leviosa. (Filial-Nummer 1066)

Eine ehemalige Schlecker-Filiale in Berlin im Oktober 2012, aufgenommen von Instagram-Nutzerin leviosa. (Filial-Nummer 1066)

DüsseldorfDie Handelsblatt-Redaktion wagt ein Experiment. Wir wollen eine Bestandsaufnahme möglichst aller Schlecker-Filialen ein Jahr nach dem Insolvenzantrag auf die Beine stellen und brauchen dazu Ihre aktuellen Fotos der Geschäfte. Werden Sie zum Fotojäger, ausgerüstet mit Handy oder Kamera. Helfen Sie uns, die heilenden und zerstörerischen Seiten einer Firmenpleite aufzuzeigen. Und gewinnen Sie eine Armbanduhr im Wert von über 250 Euro.

So machen Sie mit beim Schlecker-Experiment

Schlecker-Crowdsourcing - Was ist das?

Die Handelsblatt-Online-Redaktion wagt ein Experiment. Wir wollen eine Bestandsaufnahme möglichst aller Schlecker-Filialen ein Jahr nach dem Insolvenzantrag auf die Beine stellen und brauchen dazu Ihre aktuellen Fotos der Geschäfte. Wir sammeln bis zum 13. Januar 2013.

Wie kann ich mitmachen?

Werden Sie zum Fotojäger, ausgerüstet mit Handy oder Kamera. Helfen Sie uns, die heilenden und zerstörerischen Seiten einer Firmenpleite aufzuzeigen. Suchen Sie einen ehemaligen Schlecker-Standort auf und machen Sie ein Foto.

Was mache ich mit dem Bild?

In unseren Schlecker-Listen (s. unter „Wo war eine Schlecker-Filiale?“) und der Karte finden Sie zu jeder Filiale eine laufende Nummer, die Sie am besten in der E-Mail mit Ihrem Bild an uns vermerken (schlecker@handelsblatt.com). Haben Sie die Filialnummer nicht zur Hand, schicken Sie bitte die genaue Anschrift der Aufnahme mit bzw. versehen Sie das Bild mit GPS-Informationen.

Sie können das Bild auch über einen Dienst wie Twitter, Instagram oder Flickr veröffentlichen. Versehen Sie dann Bild mit dem Schlagwort #SchleckerHB, der laufenden Nummer und/oder genauen Adresse und/oder GPS-Informationen.

Wo war eine Schlecker-Filiale?

Falls Sie sich nicht mehr wissen, wo in Ihrer Nähe eine Schlecker-Filiale war, können Sie auf unserer Karte oder in unserer Liste einfach nachschlagen. Die Liste ist nach Postleitzahlen geordnet. Haben wir bereits ein Foto vorliegen, vermerken wir das möglichst rasch auf der Karte.

Von welcher Filiale fehlt noch ein Bild?

Schauen Sie einfach auf unserer Karte nach.

Wie kann ich noch helfen?

Sie haben eine Geschichte zu einer Filiale zu erzählen? Wird der Laden weiterbetrieben in Eigenregie ehemaliger Mitarbeiter? Wie läuft das neue Geschäft, das sich eventuell angesiedelt hat? Wie weit ist der Weg zum Drogerie-Markt seit es Schlecker nicht mehr gibt? Schreiben Sie uns ein paar Zeilen auf, wir freuen uns!

„Crowdsourcing“ ist der englische Fachausdruck für diese Form der Beteiligung. Vielen einzelnen gelingt gemeinsam das, was einem einzelnen oder einen kleinen Redaktion nicht glücken kann.

Über das Netzwerk von 7000 Filialen alleine in Deutschland hatte Firmen-Patriarch Anton Schlecker irgendwann den Überblick verloren. Jahrelang war die Drogeriemarkt-Kette damit erfolgreich, immer schneller, immer mehr Geschäfte zu eröffnen. Doch als die Kunden anfingen wegzubleiben, sich bei Konkurrenten wie dm oder Rossmann wohler fühlten, da ging es bergab mit dem Handelsunternehmen. Zunächst schloss Schlecker panisch Filialen, doch auch das half nicht. Fast 6000 Schlecker-Geschäfte gab es, als die Firma im Januar 2012 Insolvenz anmeldete.

Handelsblatt Online startet eine Bestandsaufnahme mit Ihrer Hilfe. Wir wollen überprüfen, wie sich die Theorie der „kreativen Zerstörung“ des Ökonomen Joseph Schumpeter in der Praxis darstellt. Schumpeter sagt: Alte Wirtschaftsstrukturen gehen zugrunde, um neuen Platz zu machen. Diese Entwicklung sei zentraler Bestandteil der Wirtschaftsordnung.

Was ist also fast ein Jahr nach der Insolvenz aus dem Schlecker-Filialnetz geworden? Über ganz Deutschland waren die Läden verteilt, von Flensburg bis Freiburg, von kleinen Ortschaften bis in die Großstädte. Wir brauchen Ihre Hilfe, um eine Bestandsaufnahme zu machen.

Schicken Sie uns Fotos von ehemaligen Schlecker-Filialen, ganz egal ob dort neues Leben eingehaucht wurde oder die Fassaden trostlos verkleidet ist. Schreiben Sie auch gern ein paar Zeilen dazu, was es mit der Filiale auf sich hat.

Falls Sie nicht mehr wissen, wo in Ihrer Nähe eine Schlecker-Filiale war, gibt es zwei Möglichkeiten. Sie können auf unserer Karte nachschlagen. Dort sehen Sie auch, zu welcher Filiale wir bereits Bilder zusammengetragen haben.

Ehemalige Schleckerfiliale in der Berliner Luisenstraße im Oktober 2012 (Filial-Nummer 1108). Martin Dowideit

Ehemalige Schleckerfiliale in der Berliner Luisenstraße im Oktober 2012 (Filial-Nummer 1108).

Alternativ können Sie in unserer Liste nachschlagen. Wir haben die Übersicht der Filialen, wie sie der Insolvenzverwalter veröffentlicht hatte, für Sie nach Postleitzahlen sortiert. Dort finden Sie auch eine laufende Nummer zu jeder Filiale, die Sie am besten mit Ihren Bildern mitschicken, um sie zweifelsfrei zuordnen zu können.

Handelsblatt-Experiment: Schlecker-Filialen: Wo waren sie?

Handelsblatt-Experiment

Schlecker-Filialen: Wo waren sie?

Knapp 6000 Filialen zählten in Deutschland zum Schlecker-Imperium, als der Insolvenzverwalter das Ruder übernahm. Das Netz war fast lückenlos – hier finden Sie eine Liste, wo die Geschäfte lagen.

Sobald wir Bilder zu einzelnen Filialen eingesammelt haben, werden wir das auf der Karte vermerken. So können Sie sich auf Fotojagd zu einem noch nicht abgelichteten Geschäft machen.

Sie haben mehrere Möglichkeiten uns Ihre Fotos zukommen zu lassen:

  • per E-Mail an schlecker@handelsblatt.com (Bitte denken Sie daran, die Filialnummer und/oder genaue Anschrift mitzuschicken bzw. das Bild mit GPS-Informationen zu versehen)
  • per Hochladen auf einen der gängigen Bilderdienste wie Instagram oder Flickr. Bitte versehen Sie Ihr Bild mit dem Schlagwort #SchleckerHB, der laufenden Nummer und/oder genauer Adresse und/oder GPS-Informationen

Mit der Einsendung erklären Sie sich zur Nutzung der Bilder in einer künftigen Berichterstattung von Handelsblatt Online einverstanden.                               

Auch wenn wir bereits ein Bild einer bestimmten Filiale bereits erhalten haben, halten Sie sich bitte nicht zurück. Wir freuen uns über jede Einsendung. Unter allen Teilnehmer verlosen wir eine Armbanduhr im Wert von über 250 Euro. Der Rechtsweg ist natürlich ausgeschlossen.

Mit Fragen und Anregungen wenden Sie sich bitte ebenfalls an schlecker@handelsblatt.com

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