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30.06.2014

17:41 Uhr

Beteiligung

Puma plant Einstieg bei Borussia Dortmund

ExklusivNach dem Spezialchemiekonzern Evonik könnte bald auch der Sportartikelhersteller Puma in Borussia Dortmund investieren. Die Franken und der Fußballverein verhandeln über eine Beteiligung.

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MünchenSeit zwei Jahren ist Puma Ausrüster von Borussia Dortmund. Künftig könnten der Sportkonzern und der Fußballverein noch enger zusammenrücken. Denn der fränkische Turnschuhhersteller will bei dem Bundesligisten aus dem Ruhrgebiet einsteigen. Dies erfuhr das Handelsblatt (Dienstagausgabe) aus dem Umfeld der Unternehmen.

Demnach laufen derzeit Verhandlungen zwischen dem einzigen börsennotierten Fußballklub Deutschlands und der Sportmarke aus Herzogenaurach. Die Wahrscheinlichkeit sei groß, dass es im Sommer zu einem Abschluss komme. Allerdings stünde eine Einigung nicht unmittelbar bevor, sagten Insider. Sprecher von Dortmund und Puma wollten keinen Kommentar in der Sache abgeben.

Die Sponsoren-Pyramide von Borussia Dortmund

Image

Borussia Dortmund gehört zu beliebtesten Sportmannschaften in Deutschland. Entsprechend attraktiv ist es für viele Unternehmen, sich an das positive Image des Vereins zu hängen.

Stand: September 2016

Pyramide

Bei den Sponsoren gibt es jedoch klare Rangverteilungen. Einige tauchen fast immer auf, einige sehr häufig und manche nur bei speziellen Gelegenheiten.  Aktiv herausgestellt werden von Borussia Dortmund insgesamt mehr als 50 Sponsoren.

Sponsorentafeln

Fußballvereine gruppieren ihre Sponsoren mit Logos auf großen Tafeln. Diese sind im Stadion immer im Rampenlicht von Fernsehkameras positioniert. 

Hauptsponsoren

Die drei wichtigsten Sponsoren von Borussia Dortmund sind allesamt bekannte Unternehmen. Evonik als Trikotsponsor ist ein Chemieunternehmen aus dem Ruhrgebiet. Signal Iduna als Stadionsponsor des „Signal Iduna Park“ ist eine der größten Versicherungen der Region. Und Puma agiert weltweit als Sportartikelausrüster.

Wichtige Champion-Partner (1)

Zur ersten Garde in der Sponsoren-Riege gehören die sogenannten Champion-Partner. Davon gibt es elf. Zuerst genannt werden immer: der Autohersteller Opel, die Fluglinie Eurowings, der Bierbrauer Brinkhoff’s sowie als vierter der Handyhersteller Huawei.

Bekannte Champion-Partner (2)

In der zweiten Reihe der Champion-Partner stehen der Versicherer Signal Iduna (ohne den Hinweis auf das Stadion), der Würstchenlieferant Sprehe Feinkost, die Sparda-Bank sowie der TV- und Telefonieanbieter Unitymedia.

Weitere Champion-Partner

Weniger bekannt sind dann schon diese drei Sponsoren, die ebenfalls den Status Champion-Partner besitzen: der Pumpenhersteller Wilo, der Lichtlösungsanbieter Thorn und der südkoreanische Reifenhersteller Hankook.

BVB-Partner

Als BVB-Partner dürfen sich 16 Unternehmen bezeichnen. Dies ist dann die zweite Garde in der Sponsorenpyramide. Diese Unternehmen tauchen noch vergleichsweise prominent auf, wenn es um Borussia Dortmund geht. Vertreten sind hier Mittelständler, regionale Größen wie die Ruhr-Nachrichten oder Firmen, die bekannter werden möchten. Hierzu zählen jedoch auch einige bekannte Konzerne, wie der Einzelhändler Rewe oder Coca-Cola sowie MAN.

BVB-Produkt-Partner

Auf der dritten Ebene hebt der Verein schließlich 26 Unternehmen hervor, die bestimmte Produkte pushen wollen oder Lieferant der Borussia sind. Dazu zählen die Westfalenhallen, die direkt neben dem Stadion liegen. Oder die Nüsse von Ültje.

Am Freitag voriger Woche hatte der BVB bereits den Einstieg von Hauptsponsor Evonik als neuem Anteilseigner verkündet. Der Chemiekonzern zahlt 27 Millionen Euro und bekommt dafür neun Prozent der Anteile. BVB-Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke stellte dabei weitere neue Anteilseigner in Aussicht.

In Firmenkreisen hieß es am Montag, Dortmund sei auch mit weiteren Sponsoren im Gespräch über eine Beteiligung. Sie könnten aus dem Kreise der gegenwärtigen Unterstützer kommen: Dazu gehören der Versicherer Signal Iduna, Opel, Turkish Airlines und der Kabelkonzern Unitymedia.

Von

jojo

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