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13.05.2015

13:58 Uhr

Bierbrauer

SAB Miller leidet unter starkem Dollar

Der weltweit zweitgrößte Brauereikonzern SAB-Miller leidet unter dem starken Dollar. Trotz besserer Geschäfte gingen im im März abgelaufenen Geschäftsjahr Umsatz und Gewinn zurück. Und Besserung ist nicht in Sicht.

Ein starker Dollar hat dem weltweit zweitgrößten Brauereikonzern, SAB Miller, das Geschäft vermiest. ap

Mehr Bier, weniger Gewinn

Ein starker Dollar hat dem weltweit zweitgrößten Brauereikonzern, SAB Miller, das Geschäft vermiest.

LondonDer starke Dollar hat dem weltweit zweitgrößten Brauereikonzern SAB Miller trotz besserer Geschäfte leichte Rückgänge bei Umsatz und operativem Gewinn beschert. Im Ende März abgelaufenen Geschäftsjahr setzte der Produzent von Marken wie Pilsner Urquell, Grolsch, Miller und Foster's weltweit zwar mehr Bier und auch Softdrinks ab - doch nach der Umrechnung ging der Umsatz um zwei Prozent auf 26,3 Milliarden Dollar (23,4 Milliarden Euro) zurück, wie der britische Konzern am Mittwoch mitteilte.

Beim Gewinn vor Zinsen, Steuern und Firmenwertabschreibungen (Ebita) drückten die Wechselkurse das Ergebnis um 372 Millionen Dollar, so dass trotz der ersten Erfolge eines Sparprogramms ein leichter Rückgang auf 6,37 Milliarden Dollar stand. Unter dem Strich ging der Überschuss um 2,5 Prozent auf 3,3 Milliarden Dollar zurück.

Das sind die beliebtesten Biere Deutschlands

1. Oettinger

Der Absatz sank im Jahr 2014 um 2,8 Prozent auf 5,62 Millionen Hektoliter.

2. Krombacher

Die Marke verlor 2014 um 0,6 Prozent auf 5,47 Millionen Hektoliter.

3. Bitburger

Auch das Bier aus der Eifel verkaufte sich 2014 etwas schlechter. Das Absatz sank um 2 Prozent auf 3,94 Millionen Hektoliter.

4. Veltins

Die Marke legte um 2,6 Prozent auf 2,77 Millionen Hektoliter zu.

5. Beck's

2014 verzeichnete das Bremer Bier ein Plus von 1 Prozent auf 2,53 Millionen Hektoliter.

6. Warsteiner

Bei der Marke aus dem Sauerland brach 2014 der Absatz um 8,4 Prozent auf 2,53 Millionen Hektoliter ein.

7. Paulaner

Das Bier aus Bayern verkaufte sich 2014 besser. Der Absatz stieg um 4,5 Prozent auf 2,45 Millionen Hektoliter.

8. Hasseröder

Hier sank der Absatz um 6,9 Prozent auf 1,87 Millionen Hektoliter.

9. Radeberger

Von der Marke wurden 1,87 Millionen Hektoliter abgesetzt, 4,5 Prozent weniger als im Vorjahr.

10. Erdinger

Das Bier aus Bayern steigert den Absatz um 3,5 Prozent auf 1,82 Millionen Hektoliter

Quelle

INSIDE-Marken-Hitliste 2014.

Auch im neuen Geschäftsjahr 2015/16 rechnet Konzernchef Alan Clark mit Gegenwind durch Währungseffekte.

Von

dpa

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