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17.02.2006

12:19 Uhr

Bilanz 2005

Europcar macht Volkswagen Freude

Der zum Verkauf stehende Autovermieter Europcar, eine Tochter von Volkswagen, hat im vergangenen Jahr mehr Wagen als 2004 vermietet. Das schlug sich in der Bilanz wieder.

rtr HAMBURG. Der Gewinn vor Steuern sei um ein Fünftel auf 101 Mill. Euro gestiegen, teilte das in Paris ansässige Unternehmen am Freitag mit. Der Umsatz legte um 9 Prozent auf 1,28 Mrd. Euro zu. Die Zahl der Vermiettage wuchs zugleich um fast 12 Prozent auf 36,3 Millionen. „Diese Leistung ist vor allem dem allgemeinen Marktwachstum, der Optimierung unserer Mietfahrzeugflotte und den Verbesserungen in der gesamten Produktivität in 2005 zuzuschreiben“, sagte Finanzchef Gerhard Noack.

Europcar führte das Wachstum auch auf seine Expansion außerhalb Westeuropas zurück. Der höchste Zuwachs sei in Latein- und Südamerika erreicht worden, wo jetzt 20 Prozent der Länder durch neue Rahmenvereinbarungen abgedeckt seien.

Volkswagen hat Europcar im Zuge seines Sparkurses zum Verkauf gestellt. Mit einer ersten Entscheidung wird in der kommenden Woche gerechnet. Am Freitag tagt der Aufsichtsrat. Europcar ist auf dem deutschen Markt die Nummer Zwei, liegt international aber vor dem Vermieter Sixt. Der gehört zusammen mit dem Finanzinvestor Apax zu den Bietern für Europcar.

Anfang Februar hatten Gerüchte kursiert, wonach diese Bietergemeinschaft bereit wäre, 3 Mrd. Euro für Europcar zu bezahlen. Diese Größenordnung war Finanzkreisen zufolge in ersten, unverbindlichen Angeboten erreicht worden. Allerdings gingen die Bieter Finanzkreisen zufolge davon aus, dass sich der geschätzte Unternehmenswert in etwa zu einem Drittel aus Eigenkapital und zu zwei Dritteln aus Schulden zusammensetzte.

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