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31.01.2011

07:37 Uhr

Billigflieger

Ryanair beendet das dritte Quartal mit Verlust

Der Billigflieger Ryanair hat das dritte Quartal mit einem Verlust abgeschlossen. Seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr hat er dennoch bekräftigt.

Für Ryanair-Chef Michael O'Leary führt der Weg seiner Airline nur nach oben. DAPD

Für Ryanair-Chef Michael O'Leary führt der Weg seiner Airline nur nach oben.

HB DUBLIN. Die irische Fluggesellschaft Ryanair hat ihre Gewinnprognose für das Gesamtjahr bekräftigt. Der Konzern werde einen Netto-Gewinn von 380 bis 400 Millionen Euro einfliegen, teilte der größte Billigflieger Europas am Montag mit. Er werde am oberen Ende der prognostizierten Gewinnspanne landen.

Das dritte Quartal bis Ende Dezember schloss das Unternehmen mit einem Verlust von zehn Millionen Euro ab. Das war etwas weniger als im Vorjahr. Analysten hatten allerdings mit bis zu 13,4 Millionen Euro gerechnet.

Die Fluggesellschaft verzeichnete in den drei Monaten einen Zuwachs bei den Passagierzahlen um sechs Prozent auf 17 Millionen Kunden. Auch der Umsatz stieg, um 22 Prozent auf rund 747 Millionen Euro. Und das obwohl, das Fliegen mit Ryanair erneut teurer geworden ist. Der durchschnittliche Ticketpreis lag in den Monaten Oktober bis Dezember 2010 bei 34 Euro, 15 Prozent höher als im Vorjahreszeitraum, wie das Unternehmen mitteilte.

Airline-Chef Michael O'Leary machte für den Verlust vor allem die Flugausfälle wegen des Winterwetters im Dezember verantwortlich. Ryanair habe 3000 Flüge streichen müssen. Er warf den Flughäfen vor, auf den Schnee nicht ausreichend vorbereitet gewesen zu sein.

Die EU-Regulierungen, die vorsehen, dass die Airlines in solchen Fällen auf den Kosten sitzen bleiben, müssten geändert werden, sagte O'Leary. "Es kann nicht sein, dass die Flughäfen ihre Startbahnen schließen und dann noch von den gestiegenen Umsätzen in ihren Shops und Cafés mit gestrandeten Passagieren profitieren."

Kommentare (1)

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blau-7

13.02.2013, 16:06 Uhr

Die Online Flugbuchungen bei Ryan Air gehören zu dem nervigsten, was es bei Reisebuchungen gibt: Schön versteckte Kosten, die man nur mit großer Mühe vermeiden kann. bis man endlich rausgefunden hat, wie man KEINE Reiserücktrittsversicherung bucht (letzte Option) und KEIN Ryan Talk ist man schon völlig entnervt.
Und für das Gepäck mehr zu zahlen, als für den ganzen Flug absurd. Ich hoffe, dass bald auch andere Fluglinien den Flughafen in Gerona anfliegen und ich mir die Flüge mit Ryan Air sparen kann.

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