Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

30.03.2012

11:44 Uhr

Binnenschifffahrt

Tankerunglück bremst Erholung

Die Rheinsperrung nach einer Tankerhavarie und Niedrigwasser im Herbst haben die Binnenschifffahrt in Deutschland im vergangenen Jahr ausgebremst. 2010 hatte der Güterverkehr auf den Binnenwasserstraßen kräftig zugelegt.

Im Januar 2011 war auf dem Rhein bei St. Goarshausen der Tanker „Waldhof“ verunglückt. Bis zur Bergung des Havaristen blieb der Strom gut vier Wochen lang gesperrt. dpa

Im Januar 2011 war auf dem Rhein bei St. Goarshausen der Tanker „Waldhof“ verunglückt. Bis zur Bergung des Havaristen blieb der Strom gut vier Wochen lang gesperrt.

Wiesbaden Auf Flüssen und Kanälen wurden 222,0 Millionen Tonnen Güter befördert, das war ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr um 3,3 Prozent, wie das Statistische Bundesamt am Freitag in Wiesbaden mitteilte. 2010 hatte der Güterverkehr auf Deutschlands Binnenwasserstraßen dank der boomenden Konjunktur kräftig zugelegt, allerdings noch nicht das Niveau vor der weltweiten Wirtschaftskrise erreicht.

Im Januar 2011 war auf dem Rhein bei St. Goarshausen der mit Schwefelsäure beladene Tanker „Waldhof“ verunglückt, zwei Menschen kamen dabei ums Leben. Bis zur Bergung des Havaristen blieb der Strom gut vier Wochen lang gesperrt. Der Empfang von Produkten aus dem Ausland verringerte sich im vergangenen Jahr um 1,8 Prozent auf 101,6 Millionen Tonnen. Den größten Rückgang (minus 16,6 Prozent) gab es beim Durchgangsverkehr.

Logistik-Spezial: Binnenhäfen kämpfen um jede Tonne Güter

Logistik-Spezial

Binnenhäfen kämpfen um jede Tonne Güter

Der Duisburger Hafen brummt. Mit seiner Lage und neuen Logistikangeboten kann der weltgrößte Binnenhafen punkten. Doch insgesamt profitiert die Binnenschifffahrt in Deutschland nicht von der steigenden Verkehrsnachfrage.

Von

dpa

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×