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06.04.2013

00:00 Uhr

Boeing

„Dreamliner“ macht letzten Testflug

Nach vielen Pannen hat der „Dreamliner“ seinen letzten Testflug absolviert. Der Langstreckenflieger von Boeing kommt damit der Zulassung immer näher. Fehlerhafte Batterien hatten zu einem weltweiten Startverbot geführt.

Der „Dreamliner“, eine Boeing 787, bei einem Testflug nach der Bearbeitung fehlerhafter Batterien. ap

Der „Dreamliner“, eine Boeing 787, bei einem Testflug nach der Bearbeitung fehlerhafter Batterien.

EverettBoeings pannengeplagter „Dreamliner“ kommt einer Starterlaubnis immer näher. Der Langstreckenflieger absolvierte am Freitag seinen wohl letzten Testflug, um die Zulassung für seine neu konstruierten Batterien zu erhalten.

Der Jet mit dem Logo der polnischen Fluggesellschaft LOT hatte am Vormittag (Ortszeit) vom Werksgelände in Everett nahe Seattle abgehoben und landete nach einer Stunde und 49 Minuten wieder an gleicher Stelle. Boeing erklärte, der Flug sei „ohne besondere Vorkommnisse“ verlaufen.

Nun würden die nötigen Daten zusammengetragen, ausgewertet und an die Flugaufsicht FAA übermittelt, hieß es weiter. Dies passiere in den kommenden Tagen. Die Behörde entscheidet letztlich, ob der „Dreamliner“ nach mittlerweile fast drei Monaten Zwangspause wieder in den Liniendienst gehen darf. Bereits beim Testflug waren zwei FAA-Vertreter an Bord.

Die Flugaufseher hatte nach einem Feuer und einem Schmorbrand bei den Batterien von zwei „Dreamlinern“ im Januar ein weltweites Startverbot verhängt. Zwischenzeitlich hat Boeing die Konstruktion verändert. Die FAA muss das neue Batteriedesign absegnen, danach können die 50 schon ausgelieferten Maschinen umgebaut werden.

Von

dpa

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