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30.06.2012

15:22 Uhr

Briefe

Deutsche Post prüft höhere Portogebühren

Die Deutsche Post will im Herbst überprüfen, ob sie die Portopreise erhöhen kann. Als Grund gibt der Konzern die Auswirkungen der Euro-Krise an. Zudem sei das Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen.

Die Deutsche Post will das Porto erhöhen. dpa

Die Deutsche Post will das Porto erhöhen.

FrankfurtDie Deutsche Post erwägt eine Erhöhung des Briefportos. „Wir werden im Herbst prüfen, ob die Rahmenbedingungen es ermöglichen, unsere Preise für das nächste Jahr zu erhöhen“, sagte Finanzvorstand Larry Rosen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ laut Vorabmeldung. „Fakt ist, dass unser Porto seit vielen Jahren nicht mehr gestiegen ist.“

Die Post spüre Auswirkungen der Euro-Krise in ihrem Luftfrachtbereich. „Einige Unternehmen ziehen derzeit den billigeren Transport per Schiff vor.“ Insgesamt entwickele sich das Geschäft der Post aber weiter sehr erfreulich. Das Unternehmen sei zuversichtlich, seine Prognosen für das Geschäftsjahr 2012 erreichen zu können. „Wir rechnen mit einem operativen Ergebnis von 2,5 bis 2,6 Milliarden Euro, nach 2,4 Milliarden Euro im vorigen Jahr“, bekräftigte Rosen.

Von

rtr

Kommentare (10)

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Goldmund

30.06.2012, 16:44 Uhr

Auf der Hauptversammlung hat Herr Appel verkündet, dass er das Betriebsergebnis bis 2015 um 1 Milliarde erhöhen will.Der Gewinn kann in überwiegendem Masse nur durch Sparen bei den Personalkosten und Erhöhen der Preise reingeholt werden. Zukäufe sind nahezu ausgereizt. Es gibt kein unbegrenztes Wachstum. Die Welt und ihre Ressourcen sind begrenzt. Wie lange wollen wir uns noch belügen und ausbeuten lassen?

oil-aug-luetsnichtz@dynip.name

30.06.2012, 17:17 Uhr

Die komplette Internetkriese haben wir deren Gewerkschaftlern zu verdanken. Und deshalb: wer mit denen jemals zu tun hatte bekommt nichts mehr zu tun.

Gewerkschaften sind illeagel kartelle. Denn Areitsbedingungen machen Berufsgenossenschaften oder besser der Gesetzgeber. Gewerkschaften stammen aus eienr Zeit als es noch kein Wahlrecht und keine Sozialsysteme gab.
[...]

Ich will beispsileweise mal sehen wie die ihren Midnestlohn aus Unternehmern herausprügeln wollen. [+++ Beitrag von der Redaktion editiert +++]

whisky

30.06.2012, 17:33 Uhr

10% der Deutschen besitzen mehr als 60% des Vermögens aller Deutschen. Nur gut 60%. Das ist doch viel zu wenig. Deshalb: Weg mit den Gewerkschaften. Wählt FDP.
Oder CDU, CSU, SPD, Grün. Ist egal. Neoliberal sind sie alle.
Seit 2000 sind die Löhne inflationsbereinigt 4,5% gesunken. Dafür die Unternehmens- und Vermögenseinkommen um über 50% gestiegen.
Und die Steuern für die Reichen und Superreichen wurden massiv gesenkt.
BLÖD-Kampagnen mit Unterstützung von RTL/SAT1 und co gegen die Gewerkschaften und gegen Mindestlohn haben gewirkt.

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