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17.04.2013

15:51 Uhr

Britische Luxusmodemarke

Chinesen kurbeln Burberry-Umsatz an

Die Luxusmarke Burberry wird besonders gern in China getragen. Auch wenn die Zahl der Kunden im Riesenreich gesunken ist, gaben die Übriggeblieben mehr für ihre Einkäufe aus und bescherten Burberry einen hohen Umsatz.

Besonders in China reißen sich die Menschen um die Kleidung von Burberry. Reuters

Besonders in China reißen sich die Menschen um die Kleidung von Burberry.

LondonDie Vorliebe der Chinesen für teure Waren hat der britischen Luxusmarke Burberry einen überraschend hohen Umsatz beschert. In den vergangenen sechs Monaten bis Ende März stiegen die Erlöse um neun Prozent auf 1,12 Milliarden Pfund und damit etwas stärker als von Analysten erwartet, wie die Traditionsmarke am Mittwoch mitteilte. Zwar sei die Zahl der Kunden im Riesenreich gesunken, die Reichen hätten aber mehr für ihre Einkäufe ausgegeben. Noch im September hatte Burberry die gesamte Luxus-Industrie mit einer Warnung vor der geringeren Kauflust der Chinesen geschockt.

Auf vergleichbarer Verkaufsfläche lag das Umsatzplus bei sieben Prozent, mit zweistelligen Wachstumsraten in China und Hongkong. Im laufenden Geschäftsjahr will der für seine Karo-Muster bekannte Hersteller von Bekleidung und Accessoires durch neue Geschäfte den Einzelhandelsumsatz im unteren bis mittleren einstelligen Prozentbereich steigern. Burberry-Aktien notierten nach der Bilanzvorlage an der Londoner Börse 4,5 Prozent im Plus.

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Am Vortag hatten dagegen die Zahlen des französischen Luxuswaren-Konkurrenten LVMH die Anleger enttäuscht. Mit einem Umsatzwachstum von drei Prozent fiel das Plus der Mode- und Ledersparte so niedrig wie zuletzt 2009 aus. Auch im Vergleich zu anderen Luxusmarken steht Burberry offenbar gut da: Bei einer Reuters-Umfrage unter 23 Markenherstellern wie Gucci, Hermes und Jimmy Choo berichtete jeder zweite Händler von einer gesunkenen Nachfrage durch Touristen, vor allem aus Asien.

Von

rtr

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