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31.07.2013

14:00 Uhr

British American Tobacco

Lucky-Strike-Hersteller setzt auf Elektro-Zigaretten

Durch die Ausweitung des Rauchverbots geht der Absatz mit den Glimmstängeln weltweit zurück. Daher setzen nun viele Hersteller auf die Elektro-Zigarette – auch Lucky-Strike-Hersteller BAT schwenkt nun um.

Eine Frau raucht eine Zigarette. Nach einer Studie des Helmholtz Zentrums München verursacht Rauchen deutlich höhere volkswirtschaftliche Kosten als bisher angenommen. Pro Raucher seien 2008 Mehrkosten von mehr als 700 Euro, pro Ex-Raucher von 1100 Euro entstanden, teilte das Zentrum mit. Damit ergebe die Querschnittsstudie fast doppelt so hohe Kosten für die medizinische Versorgung von Rauchern wie frühere Schätzungen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „BMC Health Services Research“ veröffentlicht. dpa

Eine Frau raucht eine Zigarette. Nach einer Studie des Helmholtz Zentrums München verursacht Rauchen deutlich höhere volkswirtschaftliche Kosten als bisher angenommen. Pro Raucher seien 2008 Mehrkosten von mehr als 700 Euro, pro Ex-Raucher von 1100 Euro entstanden, teilte das Zentrum mit. Damit ergebe die Querschnittsstudie fast doppelt so hohe Kosten für die medizinische Versorgung von Rauchern wie frühere Schätzungen. Die Ergebnisse sind in der Fachzeitschrift „BMC Health Services Research“ veröffentlicht.

LondonDer weltweit zweitgrößte Zigarettenkonzern British American Tobacco setzt auf Elektro-Zigaretten. Das Geschäft mit den batteriebetriebenen Metallröhrchen, in denen eine Nikotin-Flüssigkeit verdampft wird, solle möglichst rasch ausgebaut werden, teilte der Hersteller von Marken wie Lucky Strike, Kent, Dunhill oder Pall Mall am Mittwoch mit. Erst am Montag hatte BAT seine erste E-Zigarette in Großbritannien auf den Markt gebracht. „Wir konzentrieren uns auf Großbritannien, aber der E-Zigaretten Markt entwickelt sich weltweit rasant, und wir wollen sicherstellen, dass wir mithalten, weil wir eine führende Position einnehmen wollen“, sagte BAT-Manager Kingsley Wheaton.

Weltweit geht die Zahl von Rauchern zurück. In vielen Ländern wurden in den vergangenen Jahren weitreichende Rauchverbote eingeführt. Daher gewinnen elektrische Zigaretten an Beliebtheit. Sie dürfen an manchen Orten noch geraucht werden, während herkömmliche Glimmstengel verboten sind. Häufig werden sie auch als Hilfe genutzt, um mit dem Rauchen ganz aufzuhören. Der Marktforschungsgruppe Euromonitor zufolge war der Markt für E-Zigaretten im vergangenen Jahr zwei Milliarden Dollar schwer. Manche Analysten schätzen, dass die elektronische Zigarette in zehn Jahren dem herkömmlichen Tabak-Produkt den Rang abgelaufen hat. Auch andere große Tabakkonzerne wie der Davidoff- und Gauloises-Hersteller Imperial Tobacco oder Lorillard, Reynolds American sowie Altria wollen damit Kunden gewinnen.

Im ersten Halbjahr 2013 verkaufte BAT insgesamt 332 Milliarden Zigaretten, 3,4 Prozent weniger als noch vor einem Jahr. Dank Preissteigerungen stieg der Umsatz jedoch um vier Prozent auf 7,75 Milliarden Pfund (8,9 Milliarden Euro). Ebenfalls um vier Prozent legte das operative Ergebnis auf 2,94 Milliarden Pfund zu. Dieser Trend werde sich auch in der zweiten Jahreshälfte fortsetzen, hieß es bei BAT.

Von

rtr

Kommentare (9)

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Alchimist

31.07.2013, 17:03 Uhr

Womit die Indizien beweisen, dass der ENVI Ausschuss der EU Komission "mutmaßlichst" bestochen worden ist!
Genau jene Technologie die vom Ausschuß als Heilmittel dem Arzneimittelrecht zugeordnet wurde darf von BAT vermarktet werden...... Da gehört einmal der Korruptionsausschuss angesetzt!

darkside1977

31.07.2013, 18:44 Uhr

Sehr interessante Berichterstattung. Wo sind hier die Hinweise auf Frostschutzmittel, Raketentreibstoff, Viagra und THC. Ach so ich vergas wenn BigTobacco dahintersteckt muss es einwandfrei sein. Wurde ja jahrzehnte lang unter Beweis gestellt. Danke EU, WHO, DKFZ das ihr uns vor der Gefahr der unregulierten eDampfen bewart habt. Und ebenfalls grosser Dank gilt den "unabhängigen" Presseleuten für Eure Doppelmoral.

www.dampfer-liquids.de

02.08.2013, 10:54 Uhr

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