Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

18.05.2016

15:18 Uhr

Burberry

Britische Luxusmarke muss sparen

Wegen eines kräftigen Gewinnrückgangs muss die britische Luxusmarke Burberry in den kommenden drei Jahren mindestens 128 Millionen Euro einsparen. Zudem warnt der Konzern vor schwachem Wachstum des Luxusgütermarktes.

Ab jetzt heißt es: Gürtel enger schnallen. Reuters

Burberry

Ab jetzt heißt es: Gürtel enger schnallen.

LondonDie britische Luxusmarke Burberry muss angesichts von Gewinneinbußen den Gürtel enger schnallen. Das Unternehmen verkündete am Mittwoch einen Sparplan, mit dessen Hilfe mindestens 100 Millionen Pfund (128 Millionen Euro) binnen drei Jahren eingespart werden sollen. Die für ihre Trenchcoats berühmte Marke musste zugleich einen Rückgang des Nettogewinns um acht Prozent auf 309 Millionen Pfund im letzten Geschäftsjahr verkünden, das im März dieses Jahres ablief.

Wie genau das Sparprogramm aussehen soll, war zunächst nicht klar. In der Mitteilung war von „signifikanten Veränderungen“ durch eine „Verringerung der Komplexität und eine Vereinfachung der Prozesse“ die Rede. Burberry warnte, dass der internationale Markt für Luxusgüter in den kommenden fünf Jahren nur schwach zu wachsen drohe.

Einbußen erlitt die Kleider- und Taschenmarke vor allem in Hongkong und Macau, die auch nicht durch gesteigerte Verkaufszahlen in China, Südkorea und Japan aufgefangen werden konnten. In Europa enttäuschte der Absatz auf dem britischen Heimatmarkt. Auf dem europäischen Festland gingen die Einnahmen im Winter wegen sinkender Ausgaben durch Touristen zurück. Viele Urlauber, vor allem Chinesen, blieben nach den Anschlägen von Paris und Brüssel weg. In den USA verzeichnete Burberry stagnierende Verkaufszahlen.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×