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20.11.2014

14:54 Uhr

Burger King gegen Yi-Ko

Gekündigter Franchisenehmer betreibt Filialen weiter

Dem Burger-King-Franchisenehmer Yi-Ko geht in seinen Filialen langsam das Essen aus. Fleisch und Brötchen reichen „noch zwei bis drei Tage“. Burger King beliefert das Unternehmen nicht mehr – aus gutem Grund.

Burger King beliefert die Filialen des Franchisenehmers Yi-Ko nicht mehr – jetzt gehen die Vorräte aus. dpa

Burger King beliefert die Filialen des Franchisenehmers Yi-Ko nicht mehr – jetzt gehen die Vorräte aus.

MünchenIm Streit mit der Fastfoodkette Burger King gehen dem Franchisenehmer Yi-Ko die Vorräte aus. Sie reichten nur noch „zwei bis drei Tage“, sagte Interimsgeschäftsführer Dieter Stummel am Donnerstag „Focus Online“. Yi-Ko tue aber alles dafür, um die Belieferung zu gewährleisten. Es solle möglichst alles so weiterlaufen wie bisher. Die 89 Filialen von Yi-Ko „bleiben definitiv geöffnet“, versicherte Stummel.

Burger King hatte am Mittwoch die Verträge mit der Yi-Ko-Holding gekündigt und den Franchisenehmer aufgefordert, seine Filialen umgehend zu schließen. Der Franchisenehmer habe sich nicht an die vertraglich vereinbarten Arbeitsbedingungen für seine 3000 Mitarbeiter gehalten. Anderenfalls werde Burger King vor Gericht ziehen. Stummel sagte, Yi-Ko habe „vorsorglich“ schon die Rechtsanwaltskanzlei Graf von Westphalen eingeschaltet.

Burger King betreibt 599 Restaurants in Deutschland. Die im Frühjahr aufgedeckten „schwer wiegenden Missstände“ in den Yi-Ko-Filialen sollten mit einem „Maßnahmenplan“ behoben werden; unter anderem stellte Burger King Yi-Ko „einige seiner erfahrensten Führungskräfte“ zur Seite. Yi-Ko verstieß laut dem Konzern aber wieder gegen die Vereinbarungen. Die Firma habe gegen Arbeitsverträge verstoßen und Schichten nicht ausreichend besetzt.

Yi-Ko steht für Ergün Yildiz und Alexander Kolobov. Sie hatten im Mai 2013 als gleichberechtigte Partner 91 Burger-King-Filialen übernommen, darunter jeweils mehrere in München, Köln, Essen und Oberhausen.

Von

afp

Kommentare (5)

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Herr Kurt Küttel

20.11.2014, 15:48 Uhr

Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte bleiben Sie sachlich.

Herr Thomas Melber

20.11.2014, 16:38 Uhr

Buergerkrieg bei Burgerking!

Herr Tom Beck

20.11.2014, 17:24 Uhr

Vielleicht hat BK das Ende der Vorherrschaft von Burgerbuden eingeleutet. Ich sehe zumindest auch bei MC seit Jahren schlechter werdende Standards soweit mir das zu beurteilen aus Kundensicht möglich ist. Mittlerweile gibt es ja auch ein Überangebot an Möglichkeiten sich überall Essen zu beschaffen. Dabei auch viele die vermeitlich gesünder sind als BK und MC. Ich bevorzuge richtige Restaurants zum Burgeressen, da kostet ein Burger mit selbstgemachten Burgerfleisch 10,- bis 15,- EUR zzgl. Beilagensalat und Pommes. Hinzu kommt noch das MC seine Kunden nicht ernst nimmt, ich habe mich mehrfach über schlechten Service beschwert und das einem das Frühstück aufgezwungen wird, null Reaktion! OK, dann eben ohne Euch!

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