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08.05.2013

09:13 Uhr

Chemikalienhändler

Operatives Ergebnis von Brenntag sinkt

Der weltgrößte Chemikalienhändler verzeichnet zum Jahresstart weniger Gewinn, als erwartet. Die Schuld gibt Brenntag der schwachen europäischen Konjunktur. Der Umsatz des Konzerns aber steigt.

Das Logo des Chemiehändlers Brenntag am Firmensitzes in Mülheim an der Ruhr. Trotz schwacher Konjunktur blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft. dpa

Das Logo des Chemiehändlers Brenntag am Firmensitzes in Mülheim an der Ruhr. Trotz schwacher Konjunktur blickt der Konzern optimistisch in die Zukunft.

FrankfurtDer Chemikalienhändler Brenntag hat zum Jahresstart die schwache Konjunktur in Europa zu spüren bekommen. Mit seinen Zahlen zum ersten Quartal schnitt das Unternehmen aus Mülheim an der Ruhr schlechter ab als Analysten erwartet hatten. Der operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sei im ersten Quartal um vier Prozent auf 164,7 Millionen Euro gesunken, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit.

Analysten hatten im Schnitt mit 186 Millionen Euro gerechnet. Der weltgrößte Chemikalienhändler baute seinen Umsatz hingegen um 1,4 Prozent auf 2,42 Milliarden Euro aus. Der Überschuss schrumpfte um zwölf Prozent auf 69,8 Millionen Euro.

„Die weltwirtschaftliche Lage zeigt sich noch herausfordernder und die ökonomische Entwicklung bleibt weiterhin verhalten“, erklärte Konzernchef Steven Holland. Dennoch blicke Brenntag zuversichtlich in die Zukunft. Holland stellte für das laufende Jahr ein Wachstum der wichtigsten Ergebnisgrößen in Aussicht.

Von

rtr

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