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14.11.2011

11:10 Uhr

Chow Tai Fook

Juwelier aus China will an die Börse

Einen milliardenschweren Börsengang peilt der chinesische Juwelier Chow Tai Fook an. Der weltgrößte Schmuckhersteller will 1,05 Milliarden Aktien verkaufen. Das Unternehmen setzt vor allem auf reiche Chinesen.

Chow Tai Fook bereitet sich auf ein glanzvolles Börsendebüt in Hongkong vor. AFP

Chow Tai Fook bereitet sich auf ein glanzvolles Börsendebüt in Hongkong vor.

HongkongDer weltgrößte Juwelier Chow Tai Fook bereitet sich auf ein glanzvolles Börsendebüt in Hongkong vor. Der vor allem regional bekannte Schmuckhändler, dessen kantonesischer Name übersetzt so viel heißt wie „Viel Glück“, peilt im Dezember trotz des weltweit trüben Konjunkturumfelds einen Milliarden-IPO an. Wie der doppelt so große Konkurrent von Tiffany & Co am Montag ankündigte, sollen 1,05 Milliarden Aktien verkauft werden. Die Erstnotiz ist für den 15. Dezember geplant. Der Ausgabepreis soll am 8. Dezember festgelegt werden. Ingesamt will der Juwelier mit Sitz in Hongkong drei Milliarden Dollar einnehmen.

Das Unternehmen setzt vor allem auf reiche Chinesen und deren schier unersättliche Lust auf Schmuck. Allerdings fürchten Analysten, das Unternehmen könnte zu hoch bewertet werden, auch wenn der Luxus-Hunger vor allem auf dem chinesischen Festland andauert. Wegen den Marktturbulenzen hat das Unternehmen mit 80-jähriger Tradition seine Ziele für die Bewertung bereits etwas gesenkt und will auch weniger Aktien verkaufen als zunächst geplant.

Chow Tai Fook hat in Asien rund 1500 Filialen und zählt zu den bekanntesten Marken in der Region, ist im Westen aber kaum jemandem ein Begriff. Großflächige Werbung findet sich in Hongkong auf Bussen ebenso wie in U-Bahnstationen.

Von

rtr

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