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27.07.2016

16:35 Uhr

Coca-Cola

Aktionäre sind trotz Gewinnanstiegs enttäuscht

Schwache Nachfrage aus Schwellenländern haben zuletzt die Verkäufe von Coca-Cola gedämpft. Trotzdem kann der Getränkeriese die Erwartungen der Analysten übertreffen. Die Anleger reagieren dennoch enttäuscht.

Schwache Nachfrage aus Schwellenländern wie China, Argentinien oder Russland dämpften die Verkäufe. AFP; Files; Francois Guillot

Coca-Cola

Schwache Nachfrage aus Schwellenländern wie China, Argentinien oder Russland dämpften die Verkäufe.

AtlantaDer US-Getränkeriese Coca-Cola hat im zweiten Quartal überraschend hohen Gewinn gemacht, allerdings leiden die Geschäfte weiter unter dem starken Dollar. Der Überschuss stieg verglichen mit dem Vorjahreswert um elf Prozent auf 3,4 Milliarden Dollar (derzeit etwa 3,1 Milliarden Euro), wie der Pepsi-Rivale am Mittwoch mitteilte. Damit wurden die Erwartungen der Analysten übertroffen.

Anleger reagierten dennoch enttäuscht – die Aktie fiel vorbörslich zunächst um knapp zwei Prozent. Grund war ein unerwartet deutlicher Rückgang der Erlöse, der den Konzern dazu veranlasste, seinen Geschäftsausblick zu senken. Schwache Nachfrage aus Schwellenländern wie China, Argentinien oder Russland dämpften die Verkäufe. Der Umsatz sank zum Vorjahr um fünf Prozent auf 11,5 Milliarden Dollar.

Vorstandschef Muhtar Kent nannte „herausfordernde wirtschaftliche Bedingungen, strukturelle Veränderungen und Gegenwind durch Wechselkurseffekte“ als Belastungen. Vor allem der starke Dollar, der Auslandseinnahmen nach Umrechnung in US-Währung schmälert, bleibt für Coca-Cola ein Problem. Ohne diesen Effekt wäre der Umsatz um drei Prozent gestiegen.

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Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Angesichts des schwierigen Marktumfelds wurde die Umsatzprognose gekürzt. Aus eigener Kraft würden die Erlöse im laufenden Jahr wohl nur um drei Prozent zulegen, kündigte Coca-Cola an. Zuvor hatte sich der Konzern aus Atlanta noch bis zu fünf Prozent Wachstum zugetraut. Zu- und Verkäufe von Firmenanteilen sowie Währungsschwankungen sind bei dieser Prognose ausgeklammert.

Von

dpa

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