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12.05.2016

17:11 Uhr

Coca-Cola

Dürre legt Produktion von Dosengetränken lahm

Wegen extremer Trockenheit kämpft Namibia mit einer Wasserkrise. Das spürt auch der US-Getränkeriese Coca-Cola: Dosengetränke für den dortigen Markt muss der Konzern nun importieren – auf staatliche Anordnung.

Die namibische Regierung hat Unternehmen aufgefordert, ihre Wasserproduktion zu reduzieren. AFP; Files; Francois Guillot

Dürre in Afrika

Die namibische Regierung hat Unternehmen aufgefordert, ihre Wasserproduktion zu reduzieren.

WindhoekWegen der Trockenheit im Süden Afrikas stellt Coca-Cola in Namibia vorübergehend die Produktion von Getränken in Dosen ein. Das Unternehmen wolle aber sein Möglichstes tun, um seine Kunden und die Verbraucher weiter zu beliefern, teilte der US-Getränkehersteller am Donnerstag mit. Vorerst würden Erfrischungsgetränke in Dosen deshalb aus Südafrika importiert. Trotz der dadurch entstehenden Kosten sollen die Preise zunächst gleich bleiben.

Die Entscheidung zum Produktionsstopp resultiere aus der „Wasserkrise“ im Zentrum von Namibia, erklärte Coca-Cola. Die Behörden der namibischen Hauptstadt Windhoek hatten die dort ansässigen Unternehmen aufgefordert, ihren Wasserverbrauch um ein Drittel zu senken. Diese Aufforderung machte das Ausmaß der Dürre deutlich, die derzeit auch in Simbabwe, Mosambik und Malawi herrscht.

Als Reaktion auf die Aufforderung der Behörden verlagerte Coca-Cola die Produktion von Getränken in Glasflaschen aus Windhoek nach Oshakati im Norden von Namibia. Getränke in Plastikflaschen werden in der namibischen Hauptstadt weiter produziert.

Diese Hersteller löschen weltweit den Durst

Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Von

afp

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