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23.12.2014

20:35 Uhr

Coca-Cola

Getränkekonzern will Stellen streichen

Einem Medienbericht zufolge könnte Coca-Cola bis zu 2000 Stellen streichen. Eine Entscheidung über den Umfang soll aber erst im Januar fallen. Der Getränkeriese reagiert damit offenbar auf ein Absatzproblem.

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola prüft laut „Wall Street Journal“ umfangreiche Stellenkürzungen. dpa

Der US-Getränkekonzern Coca-Cola prüft laut „Wall Street Journal“ umfangreiche Stellenkürzungen.

New YorkDer US-Getränkekonzern Coca-Cola plant laut einem Zeitungsbericht, weltweit zwischen 1000 und 2000 Stellen abzubauen. Auch die Streichung von mehr als 2000 Stellen sei nicht ausgeschlossen, berichtete die US-Wirtschaftszeitung „Wall Street Journal“ am Dienstag unter Berufung auf mit den Vorgängen vertraute Kreise.

Dies wäre der umfangreichste Stellenabbau bei Coca-Cola seit dem Jahr 2000, als im Zuge eines Sanierungsprogramms wegen sinkender Umsätze und Gewinne mehr als 5000 Jobs gestrichen worden waren.

Unternehmenssprecherin Ann Moore sagte der Nachrichtenagentur AFP jedoch, eine Entscheidung über den Umfang der Kündigungen sei noch nicht gefallen. Sie räumte zugleich ein, dass der Strategieplan zur Ankurbelung des Konzernwachstums „eine Auswirkung auf die Beschäftigung“ haben werde. Die Beschäftigungszahlen in Nordamerika würden am 8. Januar festgelegt, die künftige Stellenzahl im Rest der Welt eine Woche später. Vor allem in der Verwaltung sollen Jobs wegfallen.

Coca-Cola hatte die Zahl seiner Beschäftigten Ende 2013 mit 130.600 angegeben. Der Getränkehersteller ist ein Sinnbild für die amerikanische Konsumgesellschaft, kämpft aber mittlerweile mit sinkenden Absatzzahlen, weil die Konsumenten zunehmend befürchten, durch den regelmäßigen Konsum zuckerhaltiger Getränke fettleibig zu werden und an Krankheiten wie Diabetes zu erkranken.

Der Konzern musste seine Wachstumsprognose für das laufende Jahr von sechs bis acht Prozent auf vier bis fünf Prozent senken. Bereits im Oktober kündigte Coca-Cola einen Sparplan bis zum Jahr 2019 mit einem Umfang von drei Milliarden Dollar (rund 2,5 Milliarden Euro) jährlich an.

Von

afp

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