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10.02.2015

16:05 Uhr

Coca-Cola

Sparkurs bei Coca-Cola zeigt Wirkung

Weniger Überschuss und Umsatz, dafür aber mehr Gewinn: Der Sparkurs von Coca-Cola-Konzernchef Muhtar Kent zeigt erste Wirkung. Der Getränkeriese will vor allem seine Kosten weiter senken.

Der Sparkurs bei Coca-Cola zeigt erste Erfolge. ap

Coca-Cola

Der Sparkurs bei Coca-Cola zeigt erste Erfolge.

AtlantaCoca-Cola kann auf seinem Sparkurs erste Erfolge vermelden. Zwar sackte der Überschuss im vierten Quartal um mehr als die Hälfte auf 770 Millionen US-Dollar (683 Millionen Euro) ab – doch bereinigt um Kosten etwa für den Konzernumbau lag der Gewinn über den Erwartungen von Experten.

Der Umsatz sank nur leicht auf 10,9 Milliarden Dollar. Weil das Unternehmen am Dienstag außerdem einen zwei bis drei Milliarden Dollar umfassenden Aktienrückkauf ankündigte, legten die Papiere vorbörslich um 2,5 Prozent zu.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo - 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.
Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten für 2012

Platz 9

Oettinger-Gruppe - 10,6 Millionen Hektoliter

Mit der Fokussierung auf billiges Bier ist die Oettinger-Gruppe zu einer der größten Brauereien des Landes aufgestiegen.

Platz 8

Riha Richard Hartinger - 11 Millionen Hektoliter

Riha ist Deutschlands größter Fruchtsafthersteller. Dazu zählt etwa die Marke Fruchtquell.

Platz 7

AB-Inbev - 12 Millionen Hektoliter

Die Brauerei-Gruppe steht für Marken wie Beck's und Hasseröder.

Platz 6

Radeberger - 13 Millionen Hektoliter

Die Brauerei gehört zum Oetker-Imperium und vertreibt ab 2015 Pepsi-Produkte in ganz Deutschland.

Platz 5

Bitburger- 14 Millionen Hektoliter

Die Brauerei aus der Eifel hat neben der Stammmarke etliche weitere Biermarken im Angebot wie König Pilsener oder Licher.

Platz 4

Schäff-Gruppe - 19 Millionen Hektoliter

Das Aldi-Mineralwasser Altmühltaler stammt von der Schäff-Gruppe ebenso wie zahlreiche andere Eigenmarken von Discountern.

Platz 3

Hansa-Heemann - 24 Millionen Hektoliter

Auch an Rang drei steht ein Produzent von Handelsmarken für Discounter.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG - 26,8 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola - 36,5 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Konzernchef Muhtar Kent will die Kosten bis 2019 um drei Milliarden Dollar kappen. Coca-Cola kämpft mit sinkender Beliebtheit der zuckerlastigen Softdrinks in Nordamerika und Europa.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Herr Wolfgang Trantow

10.02.2015, 19:43 Uhr

Warum weigert man sicvh hartnäckig die Einkommen des Managements um 75% zu kürzen? Sie nagen dann immer noch nicht am Hungertuch sondern leben im Überfluß? Senkt man dann noch den Zucklergehalt um 95%, hat man einen Gewinn von "99 %", nach Meinung eines Laien.

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