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22.07.2015

17:25 Uhr

Cola, Fanta, Sprite teurer

US-Kunden lassen Gewinn von Coca-Cola steigen

Um knapp ein Fünftel ist der Gewinn von Coca-Cola gestiegen. Das ist zum großen Teil auf Preiserhöhungen in den USA zurückzuführen. In anderen Weltregionen geht der Umsatz zurück.

Der Pepsi-Konkurrent befindet sich im Umbruch. ap

Coca-Cola

Der Pepsi-Konkurrent befindet sich im Umbruch.

BangaloreCoca-Cola hat dank Preiserhöhungen auf dem Heimatmarkt USA seinen Gewinn um fast ein Fünftel gesteigert. Das Nettoergebnis sei im abgelaufenen Quartal auf 3,11 Milliarden Dollar geklettert, teilte der weltgrößte Getränkekonzern am Mittwoch mit. Dies war mehr als von Analysten erwartet.

Angesichts des starken Dollar verlangte Coca-Cola in den USA mehr für seine Cokes, Fantas und Sprites. Vor allem die zuckerfreie Coca-Cola Zero fand zuletzt mehr Abnehmer. Der Gesamtumsatz fiel unter anderem wegen schwieriger Geschäfte in Russland, Brasilien und Indien um drei Prozent auf knapp 12,2 Milliarden Dollar.

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Platz 10: Suntory Holdings (Japan)

Ursprünglich eine Brauerei und Destillerie, wurden die Geschäftsfelder erweitert. Mittlerweile werden auch Softdrinks, edle Weine sowie Eis und Blumen, angeboten. Umsatz mit Getränken 2014: 7,5 Milliarden US-Dollar.

Quelle: Statista/Beverage Industry Magazine

Platz 8: Pernod Ricard (Frankreich)

Pernod Ricard ist ein französischer Wein- und Spirituosen-Konzern, der im Dezember 1975 aus der Fusion der Unternehmen Pernod und Ricard entstanden ist. Umsatz 2014: 9,6 Milliarden US-Dollar.

Platz 8: Starbucks (USA)

Das auf Kaffeeprodukte spezialisierte Einzelhandelsunternehmen kauft Kaffeebohnen, röstet und vertreibt diese über die konzerneigenen und lizenzierten Kaffeehäuser. Umsatz 2014: 12,7 Milliarden US-Dollar.

Platz 7: Diageo (Großbritannien)

Der Name Diageo setzt sich aus dem lateinischen Wort für Tag (dies) und dem griechischen Wort für Welt (geo) zusammen. Das Unternehmen ist in mehr als 180 Ländern tätig und seine Aktien werden in New York und London gehandelt. Mit 21,8 Milliarden US-Dollar Getränkeumsatz (2014) ist Diageo einer der weltweit größten Spirituosenhersteller.

Platz 6: SAB Miller (Großbritannien)

SAB Miller ist in mehr als 80 Ländern mit Brauereien vertreten. Die größten Absatzmärkte des Bierkonzerns sind Afrika, Nordamerika, Mitteleuropa und Osteuropa. Umsatz 2014: 22,3 Milliarden US-Dollar.

Platz 5: Heineken (Niederlande)

Die niederländische Brauerei wurde am 12. Juli 1864 durch Gerard Adriaan Heineken gegründet. Der Konzern setzte 2014 23,3 Milliarden US-Dollar um.

Platz 4: Nestlé (Schweiz)

Nestlé ist der weltgrößte Nahrungsmittelkonzern. Ein Drittel der Produkte sind Getränke. Umsatz 2014: 27 Milliarden US-Dollar.

Platz 3: PepsiCo (USA)

In den 1880er-Jahren entwickelte der US-Chemiker Caleb Bradham aus dem US-Bundesstaat North Carolina die „Pepsi-Cola“. Mittlerweile ist das Unternehmen zu einem der weltgrößten Lebensmittelhersteller angewachsen. Getränke-Umsatz 2014: 31 Milliarden Dollar.

Platz 2: Coca-Cola (USA)

John Stith Pemberton erfand das Getränk im Jahr 1886. Kurz vor dem Tod des Erfinders erwarb der Apothekengroßhändler Asa Griggs Candler für 2300 US-Dollar die Rechte an Coca-Cola. 1892 gründete er The Coca-Cola Company. Ein Jahr später ließ Candler Coca-Cola als Marke schützen. Umsatz 2014: 46 Milliarden US-Dollar.

Platz 1: Anheuser-Busch Inbev (Belgien)

Anheuser-Busch Inbev (kurz AB Inbev) ist – gemessen am Absatzvolumen – die größte Brauereigruppe der Welt. Sie entstand 2008 durch die Übernahme von Anheuser-Busch durch die belgisch-brasilianische Inbev-Gruppe. AB-Inbev beschäftigt mehr als 155.000 Mitarbeiter und ist mit mehr als 200 Marken in mehr als 140 Ländern vertreten. Umsatz 2014: 47 Milliarden US-Dollar.

Der Pepsi-Konkurrent befindet sich im Umbruch. Da Kunden weltweit verstärkt auf Kalorien und Zucker achten, bietet die Firma immer mehr Tees und Fruchtsäfte an. Darüber hinaus kaufte Coca-Cola einen Anteil am Wachmacher-Getränke-Anbieter Monster Energy sowie die Getränkesparte einer Firma in China, um dort einen Fuß in den Markt zu bekommen.

Die Coca-Cola-Aktie legte vorbörslich rund ein Prozent zu.

Von

rtr

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