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23.07.2014

15:29 Uhr

Cola-Konzern

Pepsico profitiert von florierendem Snackgeschäft

17 Milliarden Dollar Umsatz in einem Quartal: Pepsico kann optimistisch in die zweite Jahreshälfte gehen. Der US-Softdrink und -Snackkonzern hebt seine Gewinnprognose an – im Gegensatz zum WM-Sponsor Coca-Cola.

Für eine Werbeaktion werden Lay's-Chips von Pepsico am New Yorker Times Square verteilt. ap

Für eine Werbeaktion werden Lay's-Chips von Pepsico am New Yorker Times Square verteilt.

New YorkDer Getränkekonzern Pepsico hebt wegen eines florierenden Snackgeschäfts seine Gewinnprognose an. Das US-Unternehmen erwartet nun für dieses Jahr einen Ergebnisanstieg von acht Prozent, wie der Coca-Cola-Rivale am Mittwoch mitteilte. Bislang war Pepsico lediglich von einem Zuwachs von sieben Prozent ausgegangen. Der Konzern stellt neben Pepsi-Cola, Punica- und Tropicana-Säften unter anderem Frito-Lay-Snacks und Doritos-Chips her.

Im zweiten Quartal stieg der Umsatz um 0,5 Prozent auf 16,89 Milliarden Dollar. Der Überschuss ging dagegen um zwei Prozent auf 1,98 Milliarden Dollar zurück. Wie Konkurrent Coca-Cola bekommt Pepsico im Limonadengeschäft die Kaufzurückhaltung der Verbraucher zu spüren, die auf gesündere Getränke setzen. Coca-Cola hatte am Dienstag für das zweite Quartal trotz der Fußball-WM einen Gewinnrückgang um drei Prozent ausgewiesen.

Pepsico-Aktien legten im vorbörslichen Handel um gut zwei Prozent zu.

Deutschlands größte Getränkehersteller

Platz 10

PepsiCo – 9,75 Millionen Hektoliter

Während Pepsi dem großen roten Konkurrenten international die Stirn bieten kann – in Deutschland schafft es die Limo-Marke nur knapp in die Top 10. Zu den Marken des Konzerns gehören unter anderem Mountain Dew, 7 Up, Tropicana und der Energydrink Rockstar.

Quelle: Lebensmittelzeitung, Daten aus 2012

Platz 9

Oettinger Gruppe – 10,64 Millionen Hektoliter

Die Brauereigruppe braut insgesamt an vier Standorten in Deutschland Bier – neben den eigenen Marken unter anderem auch Carlsberg für Supermärkte. Nur am Bierabsatz gemessen gehört Oettinger zu den größten Brauereigruppen Deutschlands.

Platz 8

Riha Richard Hartinger – 11,04 Millionen Hektoliter

Aus dem Apfelmost-Hersteller in Rinteln ist über die Jahre ein internationaler Getränkekonzern geworden. Zu den Marken von Riha gehören Naturella, Wesergold und Extaler.

Platz 7

Anheuser-Busch InBev – 12,00 Millionen Hektoliter

Gemessen am Absatzvolumen ist AB INBev die größte Brauereigruppe der Welt. International punktet die Brauerei mit Marken wie Stella Artois, Leffe oder Budweiser. In Deutschland sind vor allem Beck's, Diebels und Franziskaner bekannt. Im Gesamt-Getränkeabsatz in Deutschland reicht es aber nur zu Platz 7.

Platz 6

Radeberger Gruppe – 13 Millionen Hektoliter

Das 1952 gegründete Unternehmen ist die größte Brauereigruppe Deutschlands. Zu Radeberger gehören neben der Stammmarke unter anderem Jever, Schöfferhofer und Hansa.

Platz 5

Bitburger Brauereigruppe – 14,05 Millionen Hektoliter

Hervorgegangen aus der Bitburger Brauerei zählt die Brauereigruppe zu den führenden Getränkeherstellern in Deutschland. Bedeutendste Marken des Unternehmens sind Bitburger, König Pilsener, Köstritzer und Wernesgrüner. Die Holding-Gesellschaft wurde 1999 gegründet.

Platz 4

Brandenburger Urstromquelle – 19 Millionen Hektoliter

Die Gruppe gehört zu den größten deutschen Getränkeherstellern, hat aber keine eigenen Marken. Es werden ausschließlich Bier und Mineralwasser unter verschiedenen Handelsmarken für europäische Discounter abgefüllt. Darunter fallen etwa Karlskrone bei Aldi oder Gut&Günstig Urstromquelle bei Edeka.

Platz 3

Hansa-Heemann Mineralbrunnen – 24 Millionen Hektoliter

Der unbekannte Mineralwasserriese aus Rellingen hat mit Hella zwar auch eine eigene Mineralwassermarke, verdient das meiste Geld aber mit den Handelsmarken großer Supermarktketten.

Platz 2

Mitteldeutsche Erfrischungsgetränke MEG – 26,1 Millionen Hektoliter

Die 100-prozentige Tochter der Schwarz-Gruppe produziert alle Handelsmarken der konzerneigenen Supermarktketten Lidl und Kaufland und hat es damit innerhalb weniger Jahre an die Spitze der deutschen Getränkehersteller geschafft. Das Unternehmen aus Sachsen-Anhalt ist heute der größte Mineralwasserproduzent Deutschlands.

Platz 1

Coca-Cola – 36 Millionen Hektoliter

Der rote Riese regiert auch den Getränkemarkt in Deutschland mit deutlichem Abstand. Die Zentrale zog 2003 von Essen nach Berlin. Mit Fanta wurde eine der großen internationalen Marken des Konzerns von der deutschen Tochter erfunden.

Von

rtr

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