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10.01.2005

12:53 Uhr

Das Duale System Deutschland darf verkauft werden

Grüner Punkt gehört künftig einem Finanzinvestor

Das Duale System Deutschland (DSD) darf verkauft werden: Die EU-Kommission stimmte der geplanten Übernahme durch den US-Finanzinvestor Kohlberg Kravis Roberts (KKR) zu.

HB BRÜSSEL. Die Transaktion behindere den freien Wettbewerb in Europa nicht, teilte die EU- Kommission nach einer vierwöchigen Wettbewerbsprüfung mit. DSD („Der Grüne Punkt“) soll künftig von der Deutsche Umwelt Investment AG (DUI) geführt werden, die zu KKR gehört.

Das Gesamtangebot des Finanzinvestors entspricht entspricht nach früheren Angaben 260 Millionen Euro. Bislang hatte das DSD beim Recycling von Verpackungen eine Monopolstellung und war vom Bundeskartellamt verpflichtet worden, mindestens 75 Prozent der Aktien zu verkaufen. Das DSD war von Industrie und Handel als „Selbsthilfe-Organisation“ ins Leben gerufen worden.

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