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23.03.2016

20:43 Uhr

Deutsche Bahn

DB International und DB Projektbau fusionieren

Die Deutsche Bahn will die Ingenieurkompetenz ihrer Projekttöchter bündeln. Deshalb werden DB International und DB Projektbau zur DB Engineering & Consulting verschmolzen. Der Konzern hofft auf Aufträge aus Asien.

Chef der neuen Tochtergesellschaft mit rund 4000 Mitarbeitern wird Niko Warbanoff. dpa

Deutsche Bahn

Chef der neuen Tochtergesellschaft mit rund 4000 Mitarbeitern wird Niko Warbanoff.

BerlinDie Deutsche Bahn will in den nächsten Jahren vom Ausbau der Schienennetze in Asien und im Nahen Osten profitieren. Dabei soll die Fusion der beiden Planungs- und Ingenieurstöchter für das In- und Ausland einen Beitrag leisten, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung von DB International, Niko Warbanoff, am Mittwoch in Berlin. Am 1. April werden DB International, zuständig fürs Auslandsgeschäft, und DB Projektbau, die Vorhaben der Deutschen Bahn betreut, zur DB Engineering & Consulting verschmolzen. Warbanoff wird Chef der neuen Tochtergesellschaft mit rund 4000 Mitarbeitern.

Mit der Fusion werde die Ingenieurkompetenz beider Töchter gebündelt, erklärte der Manager. Fertige Projekte aus dem Inland könnten dann als Referenzen für Auslandskunden dienen. DB International hat im vorigen Jahr 199,5 Millionen Euro Umsatz gemacht und ist derzeit in 29 Ländern aktiv. In Saudi-Arabien wird zum Beispiel der Bau einer 450 Kilometer langen Hochgeschwindigkeitsstrecke durch die Wüste überwacht. Warbanoff sieht China als großen Markt. Das Land wolle jede Stadt mit mehr als 500.000 Einwohnern ans Schienennetz anbinden.

Hier baut die Bahn 2016

Hamburg − Hannover

Von Mai bis Mitte Juli Weichen- und Gleiserneuerung. Umleitungen im Fernverkehr mit bis zu 30 Minuten längerer Fahrzeit, im Nahverkehr 15 Minuten.

Hannover – Göttingen

Von Mitte Juli bis Anfang September teilweise Totalsperrung und Umleitungen. 40 Minuten mehr Fahrzeit im Fernverkehr. Auch Nahverkehr betroffen.

Hannover – Kassel

Möglicherweise kurzfristig Austausch von Schotter. Zeitplan und Umfang möglicher Sperrungen will die Bahn „in Kürze“ bekannt geben.

Mannheim − Karlsruhe/Stuttgart

Längere Fahrtzeiten von fünf Minuten wegen eines Stellwerksbaus von Ende April bis Anfang September und Mitte November bis Dezember.

Münster – Osnabrück

Von Anfang August bis Anfang November teilweise Sperrungen und Umleitungen einzelner Fernzüge, 22 Minuten längere Fahrzeit.

Berlin − Elsterwerda − Dresden

Ab Anfang August sind Fernzüge wegen einer Umleitung 20 Minuten länger unterwegs. 75 Regionalzüge zwischen Flughafen Schönefeld und dem Süden Brandenburgs fallen pro Tag aus.

München − Salzburg/Kufstein

Teilausfälle Ende April und Anfang Mai sowie von August bis Oktober

Köln − Hagen

Längere Fahrzeiten im Fernverkehr wegen Umleitung über Düsseldorf ab Juli. Grund sind Gleiserneuerungen zwischen Solingen und Opladen.

Ulm − Augsburg

Von Ende Juli bis Mitte September Teilausfälle und längere Fahrtzeiten von 20 Minuten wegen Gleis- und Brückenarbeiten, im Nahverkehr 30 Minuten.

Von

dpa

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