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27.06.2016

15:14 Uhr

Deutsche Bahn

Gewerkschaft warnt vor Stellenabbau

Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft fürchtet, dass das geplante Gesetz für mehr Wettbewerb bei der Eisenbahn Arbeitsplätze bei der Deutschen Bahn gefährdet. Dagegen wollen sich die Arbeitnehmervertreter wehren.

Dem Fernverkehr mit ICE und Intercity drohten zusätzliche Belastungen durch höhere Nutzungsgebühren für die Trassen und Bahnhöfe, kritisierte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG). dpa

ICE

Dem Fernverkehr mit ICE und Intercity drohten zusätzliche Belastungen durch höhere Nutzungsgebühren für die Trassen und Bahnhöfe, kritisierte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG).

BerlinEin geplantes Gesetz für mehr Wettbewerb bei der Eisenbahn könnte aus Gewerkschaftssicht Arbeitsplätze bei der Deutschen Bahn gefährden. Dem Fernverkehr mit ICE und Intercity drohten zusätzliche Belastungen durch höhere Nutzungsgebühren für die Trassen und Bahnhöfe, kritisierte die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) am Montag.

„Die im vergangenen Jahr beschlossene Zukunftsperspektive, mit einem Ausbau des Schienenfernverkehrs in den nächsten 15 Jahren für ganz Deutschland, taugt dann nur noch für den Papierkorb“, sagte der EVG-Vorsitzende Alexander Kirchner, der auch im Bahn-Aufsichtsrat sitzt.

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Hintergrund ist das geplante Eisenbahnregulierungsgesetz, das der Bundestag am Donnerstag in einer Woche beschließen soll. Ziele sind mehr Transparenz bei den Entgelten und uneingeschränkte Zugangsrechte für Bahn-Konkurrenten. Der bundeseigene Konzern betreibt das gut 33.000 Kilometer lange Schienennetz und stellt dafür allen Anbietern Gebühren in Rechnung – auch den eigenen Nahverkehrs- und Fernzügen.

„Der Fernbus zahlt gar keine Maut, beim Lastwagen wurde sie im vergangenen Jahr reduziert, im Fernverkehr auf der Schiene aber soll die Schienenmaut ungebührlich erhöht werden“, kritisierte Kirchner. Dagegen werde sich die EVG mit ganzer Kraft wehren, kündigte der Gewerkschafter in der Zeitung „Die Welt“ (Montag) an.

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dpa

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