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15.12.2015

18:14 Uhr

Deutsche Bahn

Neuer IC geht direkt zurück in die Werkstatt

Kaum im Einsatz, schon Probleme: Auf frisch abgeschliffenen Schienenabschnitten kommen die Waggons des neuen Doppelstock-Intercitys ins Schwanken. Die Bahn will daher zunächst das Dämpfungssystem überarbeiten lassen.

Die neuen Züge sollen ab Februar 2016 auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen. dpa

Ein neuer Doppelstock-Intercity

Die neuen Züge sollen ab Februar 2016 auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen.

HannoverWenige Tage nach ihrer Deutschlandpremiere plant die Bahn für ihre neuen Doppelstock-Intercitys einen Werkstattstopp ein. Grund ist ein Wanken der Waggons auf bestimmten Streckenabschnitten, das laut Bahn aber vollkommen ungefährlich ist. Die Züge fahren seit Sonntag auf der Linie Norddeich-Leipzig über Hannover und Magdeburg.

Wie die Bahn am Dienstag in Hamburg mitteilte, kommt es zu dem Schwanken, das Reisende als unangenehm empfinden, verstärkt in Bereichen, in denen gerade die Schienen frisch abgeschliffen wurden.

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Gemeinsam mit dem Hersteller Bombardier soll an einer Anpassung des Feder- und Dämpfungssystems gearbeitet werden. Außerdem geht die Bahn davon aus, dass sich das Wanken nach einer gewissen Einfahrzeit der verschleißoptimierten Radsätze deutlich verringern werde. Wie die „Nordwest-Zeitung“ berichtete, hatten auch technische Probleme mit den Türen für Verspätungen gesorgt.

Die neuen Züge sollen ab Februar 2016 auch auf der Verbindung Köln-Hannover-Braunschweig-Dresden und ab März auf der Linie Norddeich-Emden-Köln zum Einsatz kommen und jahrzehntealte IC-Waggons ablösen. Ihnen gegenüber bieten die neuen Intercitys mehr Komfort. Es gibt Kleinkindbereiche mit viel Platz für Gepäck und Spielflächen für Kinder. Speisewagen gibt es nicht mehr, dafür werden Snacks und Getränke in den neuen Zügen am Platz serviert.

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dpa

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