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01.07.2014

10:01 Uhr

Deutsche Milliardärs-Familie

Reimann holt Luxus-Marken zurück

Die Milliardärsfamilie Reimann will das eigene Luxus-Geschäft wieder selbst führen und braucht dafür die österreichische Holding Labelux nicht mehr. Diese leistete sich zuletzt den Luxus-Schuhersteller Jimmy Choo.

Jimmy Choo-Schuhe, die für Michelle Obama angefertigt wurden: Die Schuhmarke wird wieder von der Familie Reimann geführt. ap

Jimmy Choo-Schuhe, die für Michelle Obama angefertigt wurden: Die Schuhmarke wird wieder von der Familie Reimann geführt.

JAB Holdings, der Investmentarm der deutschen Milliardärsfamilie Reimann, will das eigene Luxus-Geschäft wieder selbst führen. Marken wie Belstaff und Jimmy Choo waren zuletzt bei Labelux gebündelt.

Reinhard Mieck wird als Labelux-Chef abtreten. Das geht aus einer internen Mitteilung hervor, die Bloomberg News vorliegt. Labelux habe seine Restrukturierungsaufgaben erfüllt und werde nicht mehr länger benötigt.

Die neue Struktur spiegelt JABs wachsendes Bekenntnis zu Luxus-Gütern als Pfeiler im JAB-Portfolio wieder, sagte Peter Harf, Senior-Partner bei JAB. Er wird laut Memo das Luxus-Geschäft künftig führen. Ein Sprecher von JAB war zunächst für Rückfragen durch Bloomberg News nicht erreichbar.

Labelux hatte den Schuhhersteller Jimmy Choo im Jahr 2011 für mehr als 500 Millionen Pfund (625 Millionen Euro) gekauft. Wie Bloomberg News aus informierten Kreisen erfuhr, war Anfang des Jahres über ein mögliches IPO von Jimmy Choo nachgedacht worden.

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