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23.07.2013

15:20 Uhr

Deutsche-Post-Rivale

Wirtschaftsflaute macht Paketdienst UPS zu schaffen

Des einen Leid, des andren Freud: Der Deutsche-Post-Rivale UPS muss einen ordentlichen Gewinnrückgang wegstecken. Schuld daran ist die Wirtschaftsflaute, die aber auch an den Wettbewerbern nicht spurlos vorüber geht.

UPS hat an der Wirtschaftsflaute schwer zu tragen: der Gewinn schrumpft im zweiten Quartal um acht Prozent. dpa

UPS hat an der Wirtschaftsflaute schwer zu tragen: der Gewinn schrumpft im zweiten Quartal um acht Prozent.

ChicagoDie Wirtschaftsflaute in vielen Ländern bremst den weltgrößten Paketdienst UPS aus. Der Deutsche-Post-Rivale wies am Dienstag für das zweite Quartal einen Gewinnrückgang von rund acht Prozent auf knapp 1,1 Milliarden Dollar aus. Der Umsatz stieg nur leicht um 1,2 Prozent auf 13,51 Milliarden Dollar.

Dabei macht UPS ein Trend zu schaffen, den auch die Wettbewerber zu spüren bekommen: Viele Kunden weichen vor allem auf internationalen Strecken von teurer Luftfracht auf billigere Transportmöglichkeiten wie etwa den Wasserweg aus. Das drückt die Margen. UPS hatte deswegen erst kürzlich seine Gewinnprognose für das Gesamtjahr gesenkt. Die Branche gilt wegen ihrer weltweiten Zustellnetze als Konjunkturbarometer.

Beim US-Rivalen Fedex lief es dagegen zuletzt besser: Das Unternehmen hatte seinen Quartalsgewinn stärker als erwartet steigern können. Allerdings leitete Fedex vor wenigen Wochen einen Sparkurs ein, bei dem auch Stellen gestrichen werden sollen. Im Unterschied zu Fedex besitzt UPS ein größeres Netzwerk auf dem Heimatmarkt Nordamerika. Daher ist UPS grundsätzlich in einer besseren Position als der sich mehr auf das internationale Luftfracht-Geschäft konzentrierende Rivale. Die Deutsche Post legt am 6. August ihre Quartalsbilanz vor.

Von

rtr

Kommentare (1)

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23.07.2013, 17:38 Uhr

So sieht also der US-amerikanische Traum vom wirtschaftlichen Aufschwung aus, der seit einigen Monaten laufen soll?

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