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29.04.2017

16:19 Uhr

Didi Chuxing

Chinesischer Fahrdienst erhält neue Finanzspritze

Der chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing erreicht die Spitze der wertvollsten Tech-Konzerne Asiens: Mit mehr als fünf Milliarden Euro frischem Investorengeld rüstet sich der Konzern für die globale Expansion.

Der chinesische Konzern will neue Märkte erobern. Reuters

Didi Chuxing in Beijing

Der chinesische Konzern will neue Märkte erobern.

Peking/New YorkDer chinesische Fahrdienst-Vermittler Didi Chuxing hat sich Medienberichten zufolge weitere 5,5 Milliarden US-Dollar (5,05 Mrd Euro) bei Investoren besorgt. Mit dem Geld sollen eine internationale Expansion und die Entwicklung von Roboterwagen-Technologie finanziert werden, berichteten der Finanzdienst Bloomberg und das „Wall Street Journal“ am Freitagabend. Mit der aktuellen Finanzierungsrunde habe die Gesamtbewertung der Firma 50 Milliarden Dollar erreicht.

Der bekannteste Fahrdienst-Vermittler, Uber aus San Francisco, wurde bei seinen jüngsten Geldspritzen mit mehr als 60 Milliarden Dollar bewertet. Uber und Didi hatten sich bis Mitte vergangenen Jahres eine verlustreiche Schlacht um den chinesischen Markt geliefert. Nachdem beide Unternehmen Milliarden mit Rabatten und Fahrer-Subventionen verbrannt hatten, gab Uber auf und brachte sein China-Geschäft bei Didi im Gegenzug für eine Beteiligung von gut 17 Prozent am bisherigen Konkurrenten ein.

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Unter den Didi-Geldgebern in der aktuellen Runde sind den Berichten zufolge der Finanzinvestor Silver Lake Partners, der japanische Technologiekonzern Softbank und die chinesische Bank of Communications. Auch Apple hatte im vergangenen Jahr in einer ungewöhnlichen Investition für den iPhone-Konzern eine Milliarde Dollar in Didi gesteckt. Der chinesische Service kam nach Angaben vom vergangenen Herbst auf mehr als 20 Millionen vermittelte Fahrten pro Tag.

Von

dpa

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