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22.04.2012

18:02 Uhr

dm-Drogerie

Neue Hoffung für Schlecker-Mitarbeiterinnen

Die Drogeriekette dm will neue Läden eröffnen und stellt laut einem Medienbericht früheren Mitarbeitern des Konkurrenten Schlecker noch in diesem Jahr neue Arbeitsplätze in Aussicht.

Der Geschäftsführer der Drogeriekette dm, Erich Harsch, stellt früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen neue Jobs in seinem Unternehmen in Aussicht. dpa

Der Geschäftsführer der Drogeriekette dm, Erich Harsch, stellt früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen neue Jobs in seinem Unternehmen in Aussicht.

BerlinDer Geschäftsführer der Drogeriekette dm, Erich Harsch, stellt früheren Schlecker-Mitarbeiterinnen neue Jobs in seinem Unternehmen in Aussicht. Noch dieses Jahr plane die Kette, durch Neueröffnungen weitere 1.500 Mitarbeiter einzustellen, sagte Harsch der Tageszeitung „Die Welt“ (Montagausgabe) laut Vorabbericht. „Dabei kommt es auf die Qualifikation und nicht auf die Herkunft oder das Alter an“, versicherte er.

Die Übernahme einer größeren Zahl von Schlecker-Läden schloss Harsch dagegen aus. „95 bis 98 Prozent der Standorte kommen schon allein deshalb für uns nicht infrage, weil sie zu klein sind“, sagte er. Die Pleite des langjährigen Marktführers bedauerte der Manager. „Darüber kann man sich nicht freuen, dafür ist der Prozess zu schmerzhaft“, sagte Harsch - obwohl dm vom Schlecker-Aus profitiere.

Von

dapd

Kommentare (6)

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manusmanumlavat

22.04.2012, 19:03 Uhr

Da hat nicht nur dm profitiert - auch ein Roßmann...

Im Übrigen: Schlecker hat lange genug sein Unwesen getrieben und abkassiert - auf Kosten seiner Mitarbeiter/innen...

Es ist nur fatal für diese Personen - auf einen Unternehmer, der seinen Focus auf Ausbeutung legt - kann diese Welt verzichten.

blauweiss

23.04.2012, 02:30 Uhr

Im Gegensatz zu Rossmann bleibt der Geschäftsführer von dm fair in der Sache.

Schlecker hat in erster Linie Verdi kaputt durch den unsäglichen Aufruf zum Boykott kaputtgemacht.
Alle Schlecker-Mitarbeiter dürfen sich daher erst mal bei Verdi "bedanken".

anders

23.04.2012, 08:17 Uhr

Ganz gewiss wäre der Aufruf von Verdi verpufft, wäre das Schlecker-Management etwas fitter gewesen als so etwas abzuliefern wie das womit es das Haus derzeit zu tun zu haben scheint.

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