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04.04.2012

10:16 Uhr

Drogeriekette

Verhandlungen um Schlecker-Belegschaft beginnen

Am heutigen Vormittag sind die Verhandlungen für die Sanierung der Drogeriekette Schlecker fortgesetzt worden. Insolvenzverwalter Geiwitz will die Sonderzahlungen aussetzen, doch Verdi verlangt Gegenleistungen.

Ein Button für eine Protestaktion gegen die Entlassung der Schlecker-Mitarbeiter. dpa

Ein Button für eine Protestaktion gegen die Entlassung der Schlecker-Mitarbeiter.

EhingenDie Gewerkschaft Verdi und Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz setzen am Mittwochvormittag die Verhandlungen für die verbleibenden Schlecker-Mitarbeiter fort. Dabei geht es um die genaue Ausgestaltung der geplanten Sanierung der insolventen Drogeriekette für rund 13.500 Beschäftigte. Die Gespräche am Firmensitz in Ehingen sind nach Gewerkschaftsangaben für mehrere Stunden angesetzt und gelten als Auftakt für weitere Runden im April.

Während Geiwitz für einen befristeten Zeitraum einen Verzicht zum Beispiel auf Sonderzahlungen wie Urlaubs- und Weihnachtsgeld aushandeln will, verlangt Verdi im Gegenzug Garantien, dass in dieser Zeit betriebsbedingte Kündigungen ausgeschlossen werden. Zudem forderte Verdi eine Umwandlung der Mitarbeiter-Ansprüche in eine Kapitalbeteiligung am Unternehmen. Nach dem Scheitern einer Transferlösung erhielten vergangene Woche rund 11.000 Schlecker-Mitarbeiterinnen eine Kündigung.

Von

dpa

Kommentare (1)

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Nachwuchs

04.04.2012, 20:21 Uhr

Ist es richtig, dass der Insolvenzverwalter seine Entlohnung schon auf sein Konto überwiesen hat?

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