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04.01.2016

13:53 Uhr

Drogeriemarktkette Rossmann

dm-Konkurrent drückt aufs Tempo

Rossmann wuchs 2015 um 9,4 Prozent und damit stärker als erwartet. Vor allem im Ausland legte der Konzern zu. Nun soll das Filialnetz konsequent ausgebaut werden, allein in Deutschland entstehen 140 neue Geschäfte.

Das Unternehmen zählt 3.466 Märkte und beschäftigt 47.400 Mitarbeiter, Tendenz steigend. dpa

Rossmann-Filiale

Das Unternehmen zählt 3.466 Märkte und beschäftigt 47.400 Mitarbeiter, Tendenz steigend.

BurgwedelDie Drogeriemarktkette Rossmann hat im vergangenen Jahr ein höheres Wachstumstempo erreicht als ursprünglich angenommen. Der Umsatz stieg um 9,4 Prozent auf rund 7,9 Milliarden Euro, wie das Unternehmen am Montag in Burgwedel bei Hannover mitteilte. Noch im Frühling hatte Rossmann mit „gut 8 Prozent“ gerechnet. In die jetzt veröffentlichten Umsatzzahlen sind neue Läden eingerechnet. Die Kette hatte ihr Filialnetz auch 2015 stark erweitert.

Wie zuletzt legte der Konzern im Ausland stärker zu als im Inland. In Deutschland erzielten 1991 Märkte ein Umsatzplus von 7,7 Prozent auf 5,75 Milliarden Euro. Die Auslandsgesellschaften in Polen, Ungarn, Tschechien, der Türkei und Albanien steigerten den Umsatz fast doppelt so stark um 14,1 Prozent auf 2,11 Milliarden Euro.

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Das von Dirk Roßmann 1972 gegründete Unternehmen zählt nunmehr 3.466 Märkte und beschäftigt 47.400 Mitarbeiter – davon 29.000 in Deutschland. Dieses Jahr sollen hierzulande 140 neue Filialen entstehen, 120 neue sind im Ausland geplant. Details zur Bilanz will Rossmann im Frühling präsentieren. Im Einzelhandel ist unter anderem das Wachstum auf der bestehenden Fläche eine wichtige Kennzahl. Zum Gewinn macht das als GmbH firmierende Familienunternehmen meist nur vage Angaben. Laut Bundesanzeiger, wo die Konzernbilanz verzögert erscheint, kamen 2013 unterm Strich gut 185 Millionen Euro zusammen – 9 Prozent mehr als 2012. Neben der Familie Roßmann hält der Investor A.S. Watson 40 Prozent am Konzern. Einen größeren Umsatz erzielt hierzulande in der Branche nur noch der Konzern dm aus Karlsruhe.

Von

dpa

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