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07.02.2013

19:29 Uhr

Drohende Streiks

Tarifgespräche für Sicherheitsleute abgebrochen

Reisende müssen sich auf neue Streiks des Sicherheitspersonals an den NRW-Flughäfen einstellen. Schon im Januar führten diese zu chaotischen Zuständen in den Terminals. Noch liegen die Tarifparteien weit auseinander.

Ein streikender Mitarbeiter des Sicherheitspersonals steht im Terminal des Flughafens Düsseldorf. dapd

Ein streikender Mitarbeiter des Sicherheitspersonals steht im Terminal des Flughafens Düsseldorf.

FrankfurtReisende müssen sich auf neue Streiks an den Flughäfen in Nordrhein-Westfalen einstellen. Das Sondierungsgespräch im Tarifkonflikt des Sicherheitsgewerbes in Nordrhein-Westfalen sei ergebnislos abgebrochen worden, teilte die Gewerkschaft Verdi am Donnerstag mit. „Damit sind weitere Streiks des privaten Sicherheitspersonals an Flughäfen und bei anderen Einrichtungen und Objekten wahrscheinlich“, erklärte die Gewerkschaft.

Im Streit um höhere Löhne hatten Ende Januar Beschäftigte an den Sicherheitschecks der Flughäfen Düsseldorf und Köln/Bonn die Arbeit niedergelegt. Hunderte Flüge fielen aus, zahlreiche Passagiere mussten auf andere Verkehrsmittel ausweichen oder strandeten.

Die Passagiere an den Flughäfen werden von sogenannten Luftsicherheitsassistenten kontrolliert - sie sind Angestellte von Firmen, die die Aufgabe im Auftrag der Bundespolizei übernehmen. Nach Gewerkschaftsangaben arbeiten 70 bis 80 Prozent der Sicherheitsleute in Nordrhein-Westfalen in der untersten Lohngruppe und erhalten in der Stunde von 8,23 Euro. Verdi fordert 2,50 Euro mehr pro Stunde. Der Verband der Sicherheitsfirmen BDSW nennt die Forderung „völlig überzogen“.

Von

rtr

Kommentare (1)

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GENOSSEBOSSE

07.02.2013, 20:04 Uhr

Wie wir alle Wissen, haben diese armen Schlucker am 20igsten im Monat kaum mehr was zum Fressen im Kühlschrank ob Ihrer erstklassigen Bezahlung. Bedanken können Sie sich beim Genosse der Bosse und seinen Lakaien und Nachfolgern. Schröder rühmte sich 2006 in Davos Sinngemäß:

"Man habe durch die Agenda2010 in Deutschland den effektivsten Billiglohnsektor in ganz Europa eingeführt und freue sich hier eine Vorreiterrolle einzunehmen."

Von den Gewerkschaften dürfen diese armen Schlucker keine Unterstützung erwarten, schließlich haben diese Hartz1 zugestimmt

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