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15.05.2012

14:32 Uhr

Drohender Stellenabbau

Neckermann-Betriebsrat bittet Hessen um Hilfe

Die Landesregierung von Hessen soll dem drohenden Stellenabbau bei Neckermann entgegenwirken. Das erwarten der Betriebsrat und die Gewerkschaft Verdi. Der Versandhändler will über die Hälfte des Personals abbauen.

Der Hauptsitz des Versandhauses Neckermann in Frankfurt. dapd

Der Hauptsitz des Versandhauses Neckermann in Frankfurt.

Wiesbaden/FrankfurtIm Kampf gegen den drohenden Stellenabbau bei Neckermann.de haben die Betriebsräte des Versandhändlers und die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi die hessische Landesregierung um Unterstützung gebeten. „Wir hoffen, dass sich die Landesregierung zu unseren Gunsten einschalten kann“, sagte Betriebsratschef Thomas Schmidt am Dienstag in Wiesbaden. „Das ist das mindeste, was wir uns an dieser Stelle erwarten können“, betonte Verdi-Landesbezirksleiter Jürgen Bothner.

Das Traditionsunternehmen hatte Ende April angekündigt, den Textilbereich aufzugeben und sich künftig stärker auf die Internet-Wachstumsbereiche Technik und Möbel zu konzentrieren. Dem Umbau sollen 1380 von etwa 2500 Stellen zum Opfer fallen. Außerdem soll das Zentrallager in Frankfurt zum Jahresende geschlossen werden. „Wenn wir diesen bitteren Weg gehen müssten, dann brauchen wir eine Starthilfe für die Leute - und die heißt zunächst einmal Abfindung. Die heißt aber auch gezielte Qualifizierung“, betonte Schmidt.

Von

dpa

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