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25.02.2011

10:19 Uhr

Einzelhandel

Rewe schafft neuen Rekord

Vondpa

Rekordumsätze für Handelskonzern Rewe - auch dank der neuen Luxus-Eigenmarke und ausgeweiteter Öffnungszeiten. Für Discounter Penny, der aus dem gleichen Haus kommt, sieht es dagegen schlechter aus.

Rewe steigert Umsatz: Das könnte sich auch positiv auf ihre Sponsorentätigkeit beim 1. FC Köln auswirken. Quelle: dpa

Rewe steigert Umsatz: Das könnte sich auch positiv auf ihre Sponsorentätigkeit beim 1. FC Köln auswirken.

Der Handelskonzern Rewe hat seinen Umsatz im vergangenen Jahr weiter gesteigert. Der Erlös stieg im Vergleich zu 2009 um 3,5 Prozent auf 39 Milliarden Euro, wie die Rewe Group am Freitag in Köln mitteilte. Während die Rewe-Supermärkte sich deutlich

über dem Branchendurchschnitt entwickelt hätten, sei der Discounter Penny in Deutschland hinter den Erwartungen zurückgeblieben, sagte Rewe-Chef Alain Caparros.

Der Gesamtumsatz der Rewe-Gruppe einschließlich der selbstständigen Händler und Beteiligungen kletterte aufgrund 53 Milliarden Euro (plus 4 Prozent). Angaben zum Gewinn will das Unternehmen erst bei der Bilanzvorlage im Mai machen.

Der Umsatz von Penny sank hierzulande um 1,2 Prozent auf 6,9 Milliarden Euro. Im Ausland dagegen habe sich die Discountkette mit einem Plus von 3,8 Prozent positiv entwickelt, vor allem in Rumänien und Tschechien.

Rekordumsatz für Rewe und Co

Die Rewe- und toom-Supermärkte erreichten in Deutschland mit 14,5 Milliarden Euro (plus 6,4 Prozent) einen Rekordumsatz. Zurückzuführen sei dies einerseits auf Übernahmen - etwa von Tengelmann-Filialen im Gebiet Rhein-Main-Neckar und von sky-Märkten der

coop Kiel. Zudem hätten aber auch strategische oder konzeptionelle Änderungen bei bestehenden Rewe-Märkten zum Wachstum beigetragen.

So seien beispielsweise Eigenmarken wie „Rewe Feine Welt“ gestärkt und die Öffnungszeiten vieler Filialen erweitert worden, erläuterte ein Sprecher. Der Umsatz der toom-Baumärkte wuchs auf 1,9 Milliarden Euro (plus 3,9 Prozent).

Zulegen konnte auch die Touristiksparte, die ihren Umsatz auf 4,3 Milliarden Euro (plus 4,4 Prozent) erhöhte. Die Aschewolke nach dem Vulkanausbruch in Island im April 2010 habe die positive Entwicklung der Pauschalreiseanbieter ITS, JahnReisen und Tjaereborg allerdings gebremst

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