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27.08.2014

11:14 Uhr

Einzelhandel

Russische Rewe-Tochter leidet unter Sanktionen

Der russische Einfuhrstopp westlicher Lebensmittel trifft jetzt auch in Russland tätige deutsche Unternehmen. Der russischen Rewe-Tochter „Billa“ gehen die vom Handelsboykott betroffenen Produkte aus.

Bundesagrarminister Schmidt zu Russland-Sanktionen

"An apple a day keeps Putin away"

Bundesagrarminister Schmidt zu Russland-Sanktionen: "An apple a day keeps Putin away"

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WienDer Einzelhandels- und Touristikkonzern Rewe kann aufgrund des russischen Importverbots für Lebensmittel aus dem Westen weniger Waren in seinen Filialen in Russland anbieten. „Im Sortiment sind wir betroffen und beobachten die Situation sehr genau“, sagte Frank Hensel, Chef der für „Billa“ verantwortlichen Tochtergesellschaft Rewe International, in einem Interview mit der österreichischen Tageszeitung „Wirtschaftsblatt“ (Mittwochsausgabe).

Russland hatte auf die EU-Sanktionen mit einem Importverbot für Lebensmittel reagiert. Die Geschäfte liefen dort dennoch zufriedenstellend. „Wir schreiben nach wie vor gute Zahlen.“ Rewe ist in dem Land mit 97 Filialen der Supermarktkette „Billa“ vertreten.

Der Rewe-Konzern im Überblick

Supermärkte (Inland)

Dazu zählen die Ketten Rewe und toom.

Umsatz 2012: 15,9 Milliarden Euro (plus fünf Prozent gg. 2011)

Supermärkte (Ausland)

Dazu zählt etwa die Kette Billa.

Umsatz 2012: 9 Milliarden Euro (plus zwei Prozent gg. 2011)

Discountmärkte (Inland)

Dazu zählt die Kette Penny.

Umsatz 2012: 6,8 Milliarden Euro (plus 1,7 Prozent gg. 2011)

Discountmärkte (Ausland)

Dazu zählt die Kette Penny.

Umsatz 2012: 3,9 Milliarden Euro (plus 6,2 Prozent gg. 2011)

Touristik

Dazu zählt etwa der Reiseveranstalter ITS.

Umsatz 2012: 4,6 Milliarden Euro (plus 1,8 Prozent gg. 2011)

Sonstige Märkte

Dazu zählen die Toom-Baumärkte und ProMarkt-Elektromärkte.

Umsatz 2012: 2,4 Milliarden Euro (minus drei Prozent gg. 2011)

Sehr wohl zu spüren bekomme der Konzern aber die Talfahrt der russischen Landeswährung Rubel. „Ende des Jahres wird sich die Dynamik wegen Wechselkursschwankungen nicht mehr so zeigen können“, sagte Hensel. Für den Konzern erwartet der Manager im laufenden Jahr insgesamt ein Plus beim Umsatz

Von

rtr

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