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15.06.2012

09:51 Uhr

Einzelhandelskonzern

Carrefour verlässt Griechenland

Der größte europäische Einzelhändler gibt sein Geschäft in Griechenland auf. Kurz vor der Wahl am Sonntag hat Carrefour den Verkauf der Anteile an seinem griechischen Joint-Venture bekanntgegeben.

Die Zentrale von Carrefour in Paris. dapd

Die Zentrale von Carrefour in Paris.

ParisDer größte europäische Einzelhändler Carrefour kehrt dem schuldengeplagten Griechenland den Rücken. Der französische Konzern kündigte am Freitag an, seinen Anteil an dem griechischen Joint-Venture komplett an den dortigen Partner Marinopoulos zu verkaufen.

In Folge der Veräußerung würden 220 Millionen Euro abgeschrieben. Carrefour begründete den Rückzug aus dem Joint-Venture, das auch auf Zypern präsent ist, mit „den Herausforderungen für Griechenlands Wirtschaft“. Die Abkehr von Griechenland ist eine der ersten Entscheidungen des neuen Carrefour-Chefs Georges Plassat und kommt kurz vor den Schicksalswahlen in Griechenland am Sonntag, die auch als Abstimmung über den Verbleib des Landes in der Euro-Zone gelten.

Die Umsätze des Metro-Konkurrenten sind in Griechenland im ersten Quartal um 16 Prozent eingebrochen. Carrefour ist auch besonders stark in aktuellen Problemländern wie Spanien und Italien vertreten.

Von

rtr

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