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31.05.2013

13:20 Uhr

Elektronikkette

Pro-Markt-Filialen könnten an Metro gehen

Rewe will die Elektroniktochter Pro-Markt gerne loswerden. Die Metro dementiert Übernahmepläne. Offenbar aber hat die Tochter Media-Saturn Interesse an einzelnen Standorten.

Der Handelskonzern Rewe will die defizitäre Kette ProMarkt veräußern. Konkurrent Metro hat aber nur in Interesse an einzelnen Standorten. dpa

Der Handelskonzern Rewe will die defizitäre Kette ProMarkt veräußern. Konkurrent Metro hat aber nur in Interesse an einzelnen Standorten.

DüsseldorfDie Metro-Tochter Media-Saturn will den vom Kölner Rewe-Konzern zum Verkauf gestellten Konkurrenten Pro-Markt nicht komplett übernehmen. Metro sei „an einer Unternehmensübernahme nicht interessiert“, sagte ein Konzernsprecher am Freitag. Allenfalls könnte Media-Saturn einzelne Standorte ins Visier nehmen, um das eigene Filialnetz abzurunden, hieß es in Branchenkreisen. Von Rewe war zunächst keine Stellungnahme zu erhalten.

Rewe hatte die Elektrohandelskette Pro-Markt mit knapp 2000 Beschäftigten und 70 Filialen Mitte Mai ins Schaufenster gestellt. Rewe prüfe eine Trennung von der Unterhaltungselektronik-Sparte, hatte der Kölner Konzern erklärt. Perspektiven für eine „profitable Zukunft“ gebe es für die Pro-Markt-Filialen unter dem Dach von Rewe nicht.

Im vergangenen Jahr hatte die Kette einen dramatischen Umsatzrückgang um 15,5 Prozent verkraften müssen. Media-Saturn hatte im ersten Quartal 2013 dagegen ein Umsatzplus von zwei Prozent auf 5,1 Milliarden Euro vermeldet – im deutschen Heimatmarkt kletterten die Erlöse sogar um über fünf Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. Die „Lebensmittel Zeitung“ hatte am Freitag berichtet, mehrere Wettbewerber interessierten sich für ProMarkt-Standorte.

Von

rtr

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