Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

25.10.2014

15:51 Uhr

Emirat-Fluglinie

Etihad-Flugrechte werden wohl neu verhandelt

Quelle:WirtschaftsWoche

Airlines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten könnten bald mehr Flugrechte erhalten. Um einer juristischen Niederlage zuvorzukommen will das Bundesverkehrsministerium die bestehende Vereinbarung wohl neu verhandeln.

Airlines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wie Etihad Airways dürfen wohl mit einer Ausweitung ihrer Flugrechte rechnen. Reuters

Airlines aus den Vereinigten Arabischen Emiraten wie Etihad Airways dürfen wohl mit einer Ausweitung ihrer Flugrechte rechnen.

Im Streit um die Gemeinschaftsflüge der staatlichen Fluggesellschaft Etihad Airways aus dem Emirat Abu Dhabi mit ihrer 29-prozentigen Tochter Air Berlin bahnt sich eine politische Lösung an. Wie die WirtschaftsWoche berichtet, wollen Deutschland und die Vereinigten Arabischen Emirate die Flugrechte zwischen den Staaten neu regeln.

„Es sind Gespräche zu einer neuen zwischenstaatlichen Vereinbarung aufgenommen worden, um eine dauerhafte Lösung zu finden“, heißt es dazu offiziell aus Bundesverkehrsministerium auf eine Anfrage des Blattes. Als wahrscheinlichste Lösung gilt dabei eine Ausweitung der Flugrechte für Gesellschaften aus den Emiraten.
Bisher dürfen Gesellschaften aus den Emiraten wie Emirates aus Dubai und Etihad nur Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg und München anfliegen. Etihad und Air Berlin bieten jedoch auch Flüge nach Berlin und Stuttgart an. Dies hatte Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) und die seinem Haus zugeordnete Aufsichtsbehörde Luftfahrtbundesamt (LBA) mit Sitz in Braunschweig vor kurzem untersagt, die Entscheidung jedoch vorvergangene Woche wieder aufgehoben.

Damit kam der Minister nach Informationen der WirtschaftsWoche einer einstweiligen Verfügung des Verwaltungsgerichts Braunschweig gegen die Untersagung zuvor. Das Gericht hatte laut Unternehmenskreisen das Signal gegeben, es könne einem Eilantrag von Etihad gegen den Erlass stattgeben. „Um sich die Blamage zu ersparen, hat das Haus Dobrindt das Verbot erst mal für ein halbes Jahr ausgesetzt“, zitiert das Blatt die Kreise.

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×