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21.01.2004

19:19 Uhr

Entscheidung des Obersten Gerichts der Philippinen

Fraport-Klage wegen Manila-Projekt gescheitert

Mit ihrer Schadenersatzklage wegen des geplatzten Manila-Projekts ist ide Frankfurter Flughafengesellschaft Fraport endgültig gescheitert. Das Oberste Gericht der Philippinen bestätigte am Mittwoch die Nichtigkeit des Vertrages für den bereits fertig gestellten dritten Flughafenterminal in Manila und bestätigte damit ein Urteil vom Mai 2003.

HB MANILA. Wegen der Investition in Manila musste der im MDax geführte Flughafenbetreiber 2002 bereits knapp 300 Millionen Euro abschreiben. Diesen Schaden wollte das Unternehmen ersetzt bekommen. Fraport hatte sich zur Klärung der Schadenersatzfrage zugleich an ein internationales Schiedsgericht der Weltbank gewandt, wo eine Entscheidung noch aussteht.

Fraport hatte sich 1999 an dem Konsortium Piatco beteiligt, das 1997 den Terminalauftrag bekommen hatte. Das Oberste Gericht kam wie die Richter der vorherigen Instanz zu dem Urteil, dass die Auftragsvergabe an Piatco nur mit irregulären Vertragsänderungen zu Stande gekommen sei. Die Fraport-Aktie reagierte kaum auf die Entscheidung des Gerichts und notierte am Mittwoch unverändert bei 26,20 Euro.

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