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04.08.2015

14:05 Uhr

EU-Kommission stimmt zu

Investor CVC darf Douglas übernehmen

Deutschlands größte Parfümeriekette wird von einem Finanzinvestor an den anderen weitergereicht. Der neue Besitzer sieht noch erhebliches Wachstumspotenzial: in Europa, aber auch darüber hinaus.

Der Finanzinvestor CVC darf die Parfümeriekette Douglas übernehmen. dpa

Grünes Licht der EU-Kommission

Der Finanzinvestor CVC darf die Parfümeriekette Douglas übernehmen.

BrüsselDeutschlands größte Parfümeriekette Douglas bekommt einen neuen Mehrheitseigentümer. Die EU-Kommission gab am Dienstag dem luxemburgischen Finanzinvestor CVC Capital Partners grünes Licht für die Übernahme des Duftwasser- und Kosmetikspezialisten. Negative Auswirkungen auf den Wettbewerb seien nicht zu erwarten, da es keine Überschneidungen zwischen den Geschäftsfeldern beider Unternehmen gebe, teilte die Brüsseler Behörde mit.

CVC hatte Anfang Juni angekündigt, die Mehrheit an Douglas vom bisherigen Eigentümer, dem Finanzinvestor Advent, übernehmen zu wollen. Gründerfamilie Kreke bleibt mit 15 Prozent an der Parfümeriekette beteiligt.

CVC-Partner Sören Vestergaard-Poulsen hatte bei der Bekanntgabe des Deals betont, der Investmentfonds sehe für Douglas noch erhebliches Wachstumspotenzial in Europa. Das Unternehmen solle hier sowohl organisch, als auch durch Zukäufe wachsen. Douglas sei zudem stark genug, eine globale Marke zu werden. Deshalb werde man auch Wachstumsmöglichkeiten außerhalb Europas prüfen.

CVC hat bereits Erfahrung in der Beauty-Branche. Der Finanzinvestor erwarb 2007 eine Beteiligung an der auf Schönheits- und Gesundheitsprodukte spezialisierten dänischen Kette Matas und brachte das Unternehmen später an die Börse.

Douglas ist mit 1700 Filialen in 19 Ländern und einem Marktanteil von 17 Prozent nach eigenen Angaben die größte Parfümeriekette Europas. Das Unternehmen beschäftigt über 17.000 Mitarbeiter und machte im Geschäftsjahr 2013/2014 nach eigenen Angaben einen hochgerechneten Umsatz von rund 2,5 Milliarden Euro. Fast zehn Prozent des Geschäfts entfallen dabei inzwischen auf den Online-Handel.

Von

dpa

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