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13.12.2014

11:15 Uhr

Expansion in China und den USA

Haribo investiert 500 Millionen Euro

Alles neu in 2015: Der Süßwaren-Riese Haribo plante eine großangelegte Expansion in die USA und nach China, will eine neue Zentrale bauen und 500 Millionen Euro investieren. Der neue Chef Reigel hat einiges zu tun.

Investition in Millionenhöhe

Ab 2015: Macht Haribo bald auch Chinesen „froh“?

Investition in Millionenhöhe: Ab 2015: Macht Haribo bald auch Chinesen „froh“?

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DüsseldorfDer Süßwaren-Hersteller Haribo will in den kommenden Jahren rund 500 Millionen Euro investieren und die geplante Expansion in Übersee, den Bau einer neuen Fabrik und des neuen Hauptsitzes in Grafschaft bei Bonn aus eigenen Mitteln finanzieren. „Wir finanzieren unsere gesamte Expansion selbst“, sagte Haribo-Chef Hans Guido Riegel der „Wirtschaftswoche“ in seinem ersten Interview.

Haribo strebt insbesondere Wachstum außerhalb Europas an. Das Unternehmen sei „sehr gut in Europa etabliert. Oberste Priorität hat für uns jetzt die Expansion außerhalb Europas“, sagte Riegel. China und die USA seien ihm zufolge dabei die Märkte mit dem größten Wachtumspotential.

Haribo gründete zu Expansionszwecken bereits eine Tochtergesellschaft in Shanghai und bereitet den Markteintritt in China vor. Im kommenden Jahr will der Bonner Süßigkeiten-Konzern im Reich der Mitte einen zweistelligen Millionenbetrag investieren, um „unsere Produkte über einen Vertriebspartner in die Supermärkte bringen“, wie Co-Geschäftsführer Michael Phiesel ankündigte.

Der Markteintritt in China hat allerdings einen bitteren Beigeschmack: Denn Haribo fürchtet, dass ihre Goldbären gefälscht werden könnten. „Das wird mit Sicherheit kommen. Seitdem unsere Mannschaft drüben in Shanghai ist, haben wir kaum etwas anderes gemacht, als Markenrechte zu schützen“, sagte Riegel. „Wir starten in China erst richtig durch, wenn unsere Marke geschützt ist.“

In den USA ist Haribo bereits seit 1982 im Markt vertreten. Auf der anderen Seite des Atlantiks will der Gummibärchen-Hersteller sein Wachstum erheblich steigern und plant den Aufbau einer eigenen Produktion in den USA. „Wir wachsen dort zweistellig. In zwei, drei Jahren wollen wir auch mit der Produktion vor Ort starten“, kündigte Riegel an. Ein Standort für die Fabrik scheint schon gefunden zu sein. „Herr Phiesel und ich haben uns Anfang Dezember Standorte angeschaut.“

Von

skr

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