Handelsblatt

MenüZurück
Wird geladen.

02.04.2014

22:24 Uhr

Fabrik-Katastrophe

Kik zahlt eine Million an Hinterbliebene

Eine Million Dollar zahl der Texildiscounter Kik den Überlebenden und Hinterbliebenen des verheerenden Fabrikeinsturzes in Bangladesch im vergangenen Jahr. Dabei wurde dort damals gar nicht für Kik produziert.

Eine KiK-Filiale in Berlin-Marzahn. Der Textildiscounter aus Bönen in Westfalen baut zusammen mit anderen Unternehmen einen Hilfsfonds  für die Hinterbliebenen des verheerenden Fabrik-Einsturzes in Bangladesch auf. dpa

Eine KiK-Filiale in Berlin-Marzahn. Der Textildiscounter aus Bönen in Westfalen baut zusammen mit anderen Unternehmen einen Hilfsfonds für die Hinterbliebenen des verheerenden Fabrik-Einsturzes in Bangladesch auf.

BerlinKnapp ein Jahr nach dem verheerenden Einsturz einer Textilfabrik in Bangladesch mit hunderten Toten will der Textildiscounter Kik eine Million Dollar (rund 725.000 Euro) für die Opfer zur Verfügung stellen.

Eine Hälfte des Geldes fließe in Projekte mit dortigen Hilfsorganisationen, teilte das Unternehmen mit Sitz im westfälischen Bönen am Mittwoch mit. Die andere Hälfte gehe in einen Fonds zur Unterstützung von Überlebenden und Hinterbliebenen, der von der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) koordiniert wird.

Das achtstöckige Gebäude Rana Plaza nahe der Hauptstadt Dhaka war im vergangenen April eingestürzt. Fünf Fabriken waren dort untergebracht, beim Einsturz wurden 1135 Menschen getötet und mehr als 1500 verletzt.

Obwohl zum Zeitpunkt des Unglücks im Rana Plaza nicht für KiK produziert worden sei, sei es dem Unternehmen ein wichtiges Anliegen, die Produktionsbedingungen in Bangladesch zu verbessern, erklärte der Textildiscounter.

Von

afp

Direkt vom Startbildschirm zu Handelsblatt.com

Auf tippen, dann auf „Zum Home-Bildschirm“ hinzufügen.

Auf tippen, dann „Zum Startbildschirm“ hinzufügen.

×