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13.02.2014

17:42 Uhr

Fast-Food-Kette

Burger King profitiert von Neuaufstellung

Mit neuen Restaurants und einer Franchise-Strategie hat der Burgerbrater Burger King seinen Gewinn im vergangenen Jahr verdoppelt. Auch Deutschland gehört mittlerweile zu den Zugpferden der Kette.

Vor allem im Vergleich mit dem großen Rivalen McDonalds sehen die Burger-King-Zahlen sehr gut aus. dapd

Vor allem im Vergleich mit dem großen Rivalen McDonalds sehen die Burger-King-Zahlen sehr gut aus.

MiamiBurger King ist auf der Erfolgsspur. Dank zahlreicher neuer Restaurants und der Abgabe eigener Filialen an Franchise-Nehmer konnte die Fast-Food-Kette ihren Gewinn im vergangenen Jahr auf unterm Strich 234 Millionen Dollar (171 Millionen Euro) verdoppeln. Zu den Ländern, in denen es ausgesprochen gut lief, gehört Deutschland.

„2013 war ein wichtiges Jahr für Burger King“, erklärte Firmenchef Daniel Schwartz am Sitz in Miami. Das Unternehmen habe seine Präsenz rund um die Welt gestärkt. Es kamen netto 670 Filialen hinzu, wodurch es nun insgesamt 13.670 Standorte gibt. Mehr als die Hälfte davon liegen in den USA und Kanada.

Die wertvollsten Fast-Food-Marken

Methodik

Einmal jährlich berechnet das US-Marktforschungsinstitut Millward Brown den Markenwert der wertvollsten Fast-Food-Ketten der Welt. Handelsblatt Online zeigt, welche Marken besonders gut abschneiden. (Stand: Mai 2013)

Platz 10

Taco Bell - Markenwert: 1,99 Milliarden Dollar

Die berühmte Burrito-Kette verkauft ihre mexikanischen Spezialitäten vor allem in den USA. Zwei Millionen Kunden und 5800 Filialen machen die Möchtegern-Mexikaner zu dem Umsatztreibern des Fast-Food-Riesens Yum!-Brands.

Platz 9

Burger King - Markenwert: 2,44 Milliarden Dollar

Was die Größe betrifft sind die Erfinder des Whoppers der größte McDonalds-Konkurrent. Beim Markenwert spielt die Burgerkette trotz 12.700 Filialen in 73 Ländern weltweit aber in einer anderen Liga.

Platz 8

Panera - Markenwert: 3,03 Milliarden Dollar

Die Backshop-Kette ist neu in den Top 10. Dort gibt es Brötchen, aber auch kleine Speisen wie Suppen. Die Kette hat mehr als 1700 Filialen in den USA und Kanada.

Platz 7

Tim Hortons - Markenwert: 3,38 Milliarden Dollar

Durch rasantes Wachstum hat die kanadische Kette in ihrem Heimatland sogar McDonald's überholt. In den 3300 Filialen werden besonders Kaffee und Donuts verkauft.

Platz 6

Chipotle - Markenwert: 4,97 Milliarden Dollar

Burritos und Tacos sind die Klassiker bei der US-Kette, die mexikanisches Essen serviert. Das Unternehmen wurde vor 20 Jahren gegründet und gehörte zwischendurch ein paar Jahre zu McDonald's.

Platz 5

Pizza Hut - Markenwert: 6,01 Milliarden Dollar

Die 12.000 Filialen der weltgrößten Pizzakette gehören ebenfalls zum Yum!-Imperium. Statt mit der klassischen italienischen Pizza feiert die Kette vor allem mit Pan-Pizzen Erfolge, die in der Pfanne serviert werden.

Platz 4

Kentucky Fried Chicken (KFC) - Markenwert: 9,95 Milliarden Dollar

Noch heute lächelt KFC-Gründer Colonel Harland Sanders von jedem Eimer mit Hähnchenflügeln, der über die Ladentheke geht. Die Kette, die ebenfalls zu Yum! gehört, steht seit mehreren Jahren in der Kritik von Tierschützern.

Platz 3

Subway - Markenwert: 16,69 Milliarden Dollar

Während Subway in den USA als beliebter Franchisepartner gilt, gingen der Sandwich-Kette in Deutschland reihenweise die Franchisenehmer von der Stange. Im Markenwert werden die US-Brötchengeber aber nur von zwei Konzernen geschlagen.

Platz 2

Starbucks - Markenwert: 17,89 Milliarden Dollar

Die Zeit des rasanten Wachstums ist vorbei. Die US-Kaffeekette wächst, aber die Wirtschaftskrise hinterlässt ihre Spuren in der Bilanz. Im Markenwert ist trotzdem keine Kaffeekette besser – und Starbucks hat im Vorjahresvergleich stark zugelegt.

Platz 1

McDonald's - Markenwert: 90,26 Milliarden Dollar

Das goldene M, Heimat von Big Mac und Chicken McNuggets, ist beim Markenwert einsam an der Spitze. Mit 34.000 Filialen in 118 Ländern gibt es kaum einen Winkel der Welt, in dem der Fast-Food-Riese nicht aktiv ist.

Der Umsatz schrumpfte um 42 Prozent auf gut 1,1 Milliarden Dollar. Statt der gesamten Einnahmen für einen Standort verbucht Burger King jetzt im Wesentlichen noch die Lizenzgebühren. Umgekehrt fallen für den Whopper-Bräter die Betriebskosten weg.

Der größere Rivale McDonald's konnte seinen Gewinn 2013 dagegen nur minimal steigern - wenngleich das Unternehmen weiterhin deutlich mehr verdient als Burger King. McDonald's hat mehr als 35.000 Restaurants.

Von

dpa

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