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17.04.2014

20:48 Uhr

Fastfood

Burger King wird das Rindfleisch zu teuer

In den USA verkauft die Fastfood-Kette Burger King einen ihrer Burger von sofort an mit einem neuem Belag. Den Klassiker „Big King“ gibt es nun auch ohne Rindfleisch. Der Grund ist einfach: Die neue Zutat ist billiger.

Huhn oder Rind? Burger King sagt: Huhn – und führt in den USA den „Chicken Big King“ ein. PR

Huhn oder Rind? Burger King sagt: Huhn – und führt in den USA den „Chicken Big King“ ein.

ChicagoDie Rindfleisch-Preise in den USA kennen in den vergangenen Monaten nur eine Richtung – nach oben. Regelmäßig erreichen die Preise für Lebendrinder neue Hochstände, auch Endverbraucher müssen tief in die Tasche greifen. Ein amerikanisches Pfund (453 Gramm) frisches Rindfleisch kostete im ersten Quartal im Supermarkt durchschnittlich 5,22 Dollar, vor fünf Jahren waren es noch weniger als vier Dollar.

Eine Folge des Preisanstiegs: Die Fastfood-Kette Burger King verabschiedet sich teilweise vom Rindfleisch. Den Burger „Big King“ – das Konkurrenzprodukt zum Big Mäc von McDonald's – wird es ab dem Osterwochenende landesweit nicht nur mit Rindfleisch, sondern auch mit Hühnchen geben. Nach erfolgreichen Tests in einzelnen Märkten habe man sich dazu entscheiden, sagte der Nordamerika-Chef Alex Macedo im Gespräch mit der Nachrichtenagentur Bloomberg. Unter anderem im US-Bundesstaat Indiana hatten Tests stattgefunden und dort sei das neue Produkt extrem erfolgreich gelaufen.

Die zehn größten Gastronomie-Betriebe in Deutschland

Platz 10

SSP Deutschland

Der Betreiber von Restaurants und Geschäften in Bahnhöfen und Flughäfen musste 2013 einen leichten Umsatzrückgang um fast acht Millionen auf 174Millionen Euro verkraften.

Quelle: Lebensmittel-Zeitung

Platz 9

Ikea

Die Restaurants in den 46 Ikea-Möbelhäusern konnten 2013 einen Umsatz von 180 Millionen Euro verbuchen, ein minimales Plus gegenüber 2012.

Platz 8

Subway

Die Zahl der Filialen der Sandwich-Kette ging zwar leicht um 10 auf 590 zurück im Jahr 2013. Doch der Umsatz konnte geschätzt um sieben auf 192 Millionen Euro zulegen.

Platz 7

Aral

Die Tankstellenkette erzielte im Jahr 2013 einen Umsatz von 192,2 Millionen Euro mit seinen „Petit Bistro“-Verkaufsstellen in 1096 Tankstellen: ein deutliches Plus gegenüber dem Vorjahr.

Platz 6

Yum Restaurants

Zum Yum-Konzern gehören Kentucky Fried Chicken aber auch die Pizza-Hut-Kette. In Deutschland baute Yum die Zahl der Filialen im Jahr 2013 um 6 auf 163 aus und steigerte den Umsatz um mehr als 15 Prozent auf 233 Millionen Euro.

Platz 5

Nordsee

Die Nordsee-Fischrestaurants machten 2013 insgesamt 291,6 Millionen Euro Umsatz und stagnierte damit im Vergleich zum Vorjahr. Die Zahl der Filialen ging um zwei zurück auf 334 Restaurants.

Platz 4

Autobahn Tank & Rast

Insgesamt 393 Raststätten an Autobahnen betreibt das Unternehmen. Der Umsatz belief sich 2013 geschätzt auf 600 Millionen Euro – Stagnation im Jahresvergleich.

Platz 3

LSG Lufthansa Service

Der Caterer der Fluggesellschaft Lufthansa steigert den Umsatz um etwas mehr als drei Prozent auf 753 Millionen Euro.

Platz 2

Burger King

Die Fast-Food-Kette hat 696 Restaurants und legte 2013 geschätzt beim Umsatz um etwas mehr als fünf Prozent auf 833 Millionen Euro zu.

Platz 1

McDonald’s

Die US-Burgerkette liegt unangefochten auf Rang 1. Mit 1468 Restaurants setzte McDonald’s geschätzt 3,1 Milliarden Euro.

„Mit den anziehenden Rindfleisch-Preisen über die vergangenen etwa 20 Jahre ist auch der Verbrauch zurückgegangen“, so Macedo. „Hühnchen legt im Verbrauch deutlich zu.“ Die jüngsten Preisanstiege beim Rindfleisch sind zum Teil auf Trockenperioden im Mittleren Westen der USA zurück zu führen.

Der neue Burger wird zwar zum Preis von 3,59 Dollar eingeführt und damit nur zehn Cent günstiger sein als die Rindfleisch-Variante. Aber zum einen wird der Burger in einem Angebot-Paket („Zwei zum Preis von fünf Dollar“) beworben. Zum anderen dürfte die Gewinnspanne für Burger King höher sein. Denn auch wenn die Hühner-Preise ebenfalls angezogen sind, kostet Hähnchenbrust in den USA derzeit ein Drittel weniger als Rindfleisch.

In den vergangenen Quartalen haben auch andere Fastfood-Ketten das Huhn für sich entdeckt. So schraubten McDonald's und Co. die Werbeausgaben für Hühnchen-Burger in die Höhe. Die Großhandelspreise für Rindfleisch sind um 51 Prozent in den vergangenen fünf Jahren gestiegen.

Eine Einführung des „Chicken Big King“ in Deutschland ist derzeit nicht geplant, so das Unternehmen auf Nachfrage von Handelsblatt Online.

Kommentare (1)

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17.04.2014, 20:01 Uhr

Jetzt fressen die Chinesen also auch schon den Amis die Lebensmittel weg.

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