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18.03.2016

15:11 Uhr

Fastfoodkette Domino's

Roboter liefert Neuseeländern bald die Pizza

Der DRU ist knapp einen Meter hoch, hat vier Räder und kann bis zu zehn Pizzen transportieren. Der Roboter der Pizzakette Domino's wird derzeit in Neuseeland getestet und soll dort schon bald Kunden beliefern.

Domino's-Kunden bekommen bei der Bestellung einen Code, den sie bei Ankunft des DRU eingeben, und können dann ihre Pizza aus einem Fach in der Box nehmen. AFP; Files; Francois Guillot

Der DRU bei der Arbeit

Domino's-Kunden bekommen bei der Bestellung einen Code, den sie bei Ankunft des DRU eingeben, und können dann ihre Pizza aus einem Fach in der Box nehmen.

WellingtonDie Fastfood-Kette Domino's wird in Neuseeland einen Roboter testen, der den Kunden ihre Pizza liefert. Es handle sich um eine Weltpremiere, teilte Domino's am Freitag mit. Derzeit arbeite das Unternehmen mit der neuseeländischen Regierung daran, die Voraussetzungen für den Roboter-Einsatz zu prüfen.

Der DRU (Domino's Roboter Unit) ist etwas weniger als einen Meter hoch, hat vier Räder, wird von einer Batterie angetrieben und weicht mithilfe von Sensoren Hindernissen aus. Das Gefährt transportiert eine beheizbare Box, in die zehn Pizzen passen. Es hat nach Unternehmensangaben einen Radius von 20 Kilometern.

Die Kunden bekommen bei der Bestellung einen Code, den sie bei Ankunft des DRU eingeben, und können dann ihre Pizza aus einem Fach in der Box nehmen. Der DRU sei „frech und liebenswert, und wir sind sicher, dass er eines Tages ein Teil der Domino's-Familie sein wird“, erklärte der Manager der Kette für Neuseeland, Scott Bush. Der Roboter sei „ein Weg in die Zukunft, den wir neugierig sind zu entdecken“.

Deutschlands erfolgreichste Fast-Food-Restaurants

10. Edeka

Dass Edeka Zentrale im Ranking auftaucht, zeigt: Auch bei Bäckern und in Supermärkten wird das Gastronomie- und Snack-Geschäft wichtiger. In die Umsatzzahl von 198 Millionen Euro sind dabei viele Angebote der Kaufleute nicht mal eingerechnet.

Quelle für alle Zahlen: Fachzeitschrift „Food Service“

9. Ikea

Ikea wächst ebenfalls bei der Gastronomie – auch dank neuer Angebote wie vegetarischer Bällchen um 13 Millionen auf 204 Millionen Euro. In der ersten City-Filiale in Hamburg-Altona ist die Gastronomie sogar so erfolgreich, dass Ikea bereits am dortigen Bahnhof wirbt. „Bei uns gibt es neben Coffee auch Tische to go“.

8. Aral

Aral wächst mit Petit Bistro in den Filialen seiner 1137 Franchisenehmer und bringt es auf 212,1 Millionen Euro Umsatz. Der Ölkonzern sorgte für Aufsehen, weil die konzerneigenen Filialen schrittweise auf Rewe to Go umgestellt werden. Das Kölner Handelsunternehmen weitet so die Präsenz seiner Convenience-Linie deutlich aus.

7. Subway

Subway hat seine Krise in Deutschland überwunden und wächst wieder. Zwischenzeitlich hatte die Kette mit ihren Franchise-Nehmern zu viele Filialen in Deutschland eröffnet. Anschließend gab es Ärger mit mehreren Partnern, die sich über hohe Gebühren bei wenig Umsatz beklagten. Inzwischen ist das Filialnetz bereinigt, Subway läuft in Deutschland wieder recht geräuschlos – und wächst um zwölf Millionen Euro auf 215 Millionen Euro. Die Positionierung als gesunde Alternative hilft.

6. Yum

Yum betreibt Kentucky Fried Chicken und Pizza-Hut-Restaurants. Vor allem KFC sagen Experten wie „Food Service“-Herausgeberin Gretel Weiss großes Wachstumspotenzial in Deutschland (Umsatz: 267,8 Millionen Euro) nach. Wie in den USA wäre Platz an jeder Ecke. Doch im Konzern stehen Schwellenländer noch höher auf der Agenda als das reife Europa.

5. Nordsee

Nordsee stagniert bei 297,9 Millionen Euro Umsatz. Die Gruppe von Heiner Kamps arbeitet an ihrem Konzept und will so mehr junge Kunden erreichen. Neben die klassischen Fisch-Angebote treten dazu Aktionen, die auch Trendthemen aufgreifen sollen. Auch der Werbeauftritt ist neu.

4. Tank & Rast

Autobahn Tank & Rast versorgt 400 Filialen, vor allem Raststätten. Der Umsatz stieg um 18 Millionen auf 621 Millionen Euro.

3. LSG Lufthansa

LSG Lufthansa ist der Caterer der Fluggesellschaft. Die „Sky Chefs“ gewinnen 34 Millionen Euro Umsatz auf 824 Millionen Euro.

2. Burger King

Burger King lässt den Skandal um Hygienemängel bei einem großen Franchise-Nehmer hinter sich. Der Umsatz stieg um 35 Millionen Euro auf 865 Millionen Euro. Dabei gibt es sogar eine Filiale weniger als im Vorjahr, nämlich 694. Offenbar haben die Kunden ein kurzes Gedächtnis für Skandale – oder glauben den Beteuerungen des Unternehmens, dass es nun besser laufe. Im Vorjahr hatte Burger King noch 5,7 Prozent Umsatz eingebüßt.

1. McDonald’s

McDonald’s ist mit riesigem Abstand Marktführer unter den Systemgastronomen in Deutschland. Mit neuen Angeboten wie dem Bio Burger sind die Amerikaner aus der Defensive gekommen. Die Fachzeitschrift „Food Service“ schätzt das Umsatzplus auf 70 Millionen Euro – obwohl nur eine Filiale dazugekommen ist. Damit würde der Konzern in Deutschland in 1478 Betrieben 3,08 Milliarden Euro umsetzen. Ein Zukunftsstore am Frankfurter Flughafen zeigt, wie die Filialen künftig aussehen sollen – unter anderem an Autobahnen, wo McDonald’s bei Tank & Rast einige Burger Kings ablösen wird.

Verkehrsminister Simon Bridges zeigte sich ebenfalls angetan. Der Test sei eine „aufregende Gelegenheit“ für Neuseeland, sagte er. Ein Datum für den ersten Einsatz von DRU steht allerdings noch aus. Die Regierung muss noch Regeln für selbstfahrende Autos festlegen.

Von

afp

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