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23.12.2014

11:09 Uhr

Fernbusanbieter

Neuer Investor rettet DeinBus.de

Der Fernbusmarkt ist heiß umkämpft. Ausgerechnet für den Pionier DeinBus.de sah es schon düster aus. Jetzt ist aber ein Investor für das insolvente Unternehmen gefunden – und der hat mit dem Betrieb noch Großes vor.

Übernahme von deinbus.de

Neue Hoffnung für Mitarbeiter

Übernahme von deinbus.de: Neue Hoffnung für Mitarbeiter

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OffenbachEin neuer Investor hat den überschuldeten Fernbusanbieter DeinBus.de gerettet. Ein branchenfremder Unternehmer aus Süddeutschland habe den Kaufvertrag zur Übernahme des Unternehmens mit allen 25 Arbeitsplätzen unterschrieben, teilte DeinBus.de am Dienstag in Offenbach mit. Der Busbetrieb solle aufrechterhalten und im kommenden Jahr weiter ausgebaut werden. Für die Kunden ändere sich nichts.

Rechtlich handele es sich um eine übertragene Sanierung des Betriebs auf eine neue Gesellschaft, die alte DeinBus.de GmbH werde abgewickelt, erläuterte der Insolvenzverwalter Christian Feketija in Frankfurt. Die Start-Up-Gründer und bisherigen Eigner Alexander Kuhr und Christian Janisch sollten als Manager an Bord bleiben.

Der Fernbus-Pionier, der gegen die Deutsche Bahn das Recht auf Fernbuslinien erklagt hatte, hatte wegen Überschuldung im November Insolvenz angemeldet. Das Unternehmen hatte im dem heftigen Expansions- und Preiskrieg in der erst 2013 liberalisierten Branche nicht mithalten können. „Wir sind immer nur aus unserem eigenen Umsatz gewachsen und haben bei der Kapital-Akquise Pech gehabt“, sagte Gründer Janisch der Deutschen Presse-Agentur. Von der Dynamik des Wachstums sei man auch ein Stück weit überrascht worden.

Das Unternehmen DeinBus.de, das wie die Wettbewerber mit Subunternehmen für den eigentlichen Fahrbetrieb arbeitet, hat nach Einschätzung des Insolvenzverwalters Feketija eine schlagkräftige Vertriebsstruktur aufgebaut. Damit könne weit mehr Verkehr organisiert werden, ohne dass die Fixkosten ansteigen. Der neue Eigentümer setze daher auf eine klare Expansionsstrategie vor allem mit kürzeren Strecken bis zu 450 Kilometern.

Von

dpa

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