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23.06.2012

14:47 Uhr

Finanzdienstleister

MLP ist schlecht ins Jahr gestartet

Der Finanzmakler MLP hat das erste Halbjahr nicht sonderlich gut abgeschlossen: Vorstandschef Schroeder-Wildberg sagte, die Firma bleibt hinter den eigenen Erwartungen zurück. Er hofft nun auf die zweite Jahreshälfte.

Die Unternehmenszentrale des Finanzdienstleisters Marschollek, Lautenschläger und Partner AG (MLP) in Wiesloch: Erstes Halbjahr schlechter als erwartet. dpa

Die Unternehmenszentrale des Finanzdienstleisters Marschollek, Lautenschläger und Partner AG (MLP) in Wiesloch: Erstes Halbjahr schlechter als erwartet.

FrankfurtDie Geschäfte des Finanzmaklers MLP sind in diesem Jahr bislang schlechter als erwartet gelaufen. „Das erste Halbjahr bleibt aus heutiger Sicht hinter unseren Erwartungen zurück“, sagte Vorstandschef Uwe Schroeder-Wildberg der Wirtschaftszeitung „Euro am Sonntag“ laut Vorabbericht vom Samstag. Das zweite Quartal sei wegen des schwierigen Marktumfelds verhalten angelaufen. Da sich für die kommenden Monate ein gutes Geschäft abzeichne, sei er aber sehr gelassen. „Die Musik spielt bei MLP in der zweiten Jahreshälfte“, sagte der Manager.

Nach dem ersten Quartal hatte MLP für das Gesamtjahr eine „moderate“ Umsatzsteigerung bei Lebens-, Renten- und Krankenversicherungen prognostiziert, stärker wachsen soll das Vermögensmanagement. Die operative Umsatzrendite (Ebit-Marge) soll 2012 auf 15 (2011: 9,6) Prozent steigen. Im ersten Quartal reichte es allerdings nur zu 10,2 Prozent.

Der „Euro am Sonntag“ zufolge stellte Schroeder-Wildberg für 2012 einen Anstieg der Dividende über jene 30 Cent pro Aktie in Aussicht, die für 2011 aus dem operativen Geschäft bezahlt werden sollen. Das ergebe sich aus dem Ziel, wieder zur langjährigen Ausschüttungsquote von 60 bis 70 Prozent des Überschusses zurückzukehren. Für das vergangene Jahr will MLP neben einer konstanten Dividende von 30 Cent weitere 30 Cent aus überschüssiger Liquidität ausschütten.

Von

rtr

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