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13.03.2014

12:31 Uhr

Fitness-Armbänder

Fitbit ruft eine Million Fitness-Armbänder zurück

Große Belastung für das Start-up Fitbit: Der Hersteller von Fitness-Armbändern muss mehr als eine Million Geräte zurückrufen – sie können Hautprobleme verursachen. Käufer erhalten ihr Geld zurück.

Jeder Schritt wird mitgezählt: Fitness-Armbänder sind im Trend. Doch Fitbit muss sein Modell Force (links) zurückrufen. ap

Jeder Schritt wird mitgezählt: Fitness-Armbänder sind im Trend. Doch Fitbit muss sein Modell Force (links) zurückrufen.

San FranciscoDas Gadget-Start-up Fitbit muss über eine Million seiner Fitness-Armbänder zurückrufen. Das bedeutet eine erhebliche finanzielle Belastung für die Firma aus San Francisco – Käufer des Modells Fitbit Force sollen den Kaufpreis von 130 Dollar zurückbekommen.

Fitbit verkaufte in knapp einem halben Jahr allein in den USA sein neues Armband-Modell rund eine Million Mal. Das geht aus der offiziellen Rückruf-Notiz hervor, die am späten Mittwoch veröffentlicht wurde. Demnach meldeten 9900 Käufer Hautprobleme nach dem Tragen des Armbandes. Fitbit hatte sein neues Spitzenmodell im Februar wegen der Beschwerden vom Markt genommen. In Kanada wurden rund 28 000 weitere Force-Bänder verkauft.

Der Rückruf liefert einen seltenen Hinweis auf die Dimension des Geschäfts mit Fitness-Armbändern, in das mittlerweile auch immer mehr etablierte Elektronik-Konzerne wie Sony oder LG einsteigen. Die Geräte zählen etwa die Schritte eines Nutzers und zeichnen Informationen zum Schlafverhalten auf.

Von

dpa

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