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12.08.2015

17:45 Uhr

Fleisch-Offensive

McDonald's macht die Burger größer

Burger von McDonald's schmecken gerade in den USA den Verbrauchern nicht mehr. Der Fast-Food-Riese reagiert nun auf die Absatzflaute – und erhöht den Fleischanteil bei dem „Pulp Fiction“-Burger.

Der Fastfood-Konzern hat in der amerikanischen Heimat zu kämpfen. Reuters

McDonald's-Museum bei Chicago

Der Fastfood-Konzern hat in der amerikanischen Heimat zu kämpfen.

DüsseldorfDer Fast-Food-Riese McDonald's kämpft mit Absatzproblemen. Besonders in der US-Heimat haben immer mehr Verbraucher vielfach keinen Appetit mehr auf die Burger des Konzerns. In den USA reagiert der Konzern nun darauf und macht seine Burger größer.

McDonald's stockt die Frikadellen des „Quarter Pounder with Cheese“ von gut 110 Gramm auf 120 Gramm auf, wie das Portal „Business Insider“ berichtet. Zudem sollen die Brötchen länger geröstet und die Rindfleisch-Pattys durch Änderungen beim Grillprozess saftiger werden. Der Burger, der in Deutschland als „Hamburger Royal Käse“ verkauft wird, ist vor allem durch einen kultigen Dialog im Tarantino-Klassiker „Pulp Fiction“ bekannt.

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McDonald's kämpft gegen sein mieses Image an – bislang ohne Erfolg. Der Umsatz schrumpft um zehn Prozent. Doch in Deutschland läuft es wieder. Demnächst könnten viele neue Filialen eröffnen.

In Deutschland plant McDonald's derzeit keine Veränderung der Standardgrößen, wie das Unternehmen auf Anfrage mitteilte. Beim Hamburger Royal wiegt die Frikadelle weiterhin ein Viertel eines amerikanischen Pfundes, also 113,4 Gramm.

Der Konzern steckt momentan in einem Großumbau. Dieser hatte von April bis Juni zu einem Gewinnrückgang von 13 Prozent auf 1,2 Milliarden Dollar beigetragen. Die Umsätze fielen unbereinigt von Währungskurseffekten das vierte Quartal in Folge um zehn Prozent auf 6,5 Milliarden Dollar.

Im Mai hatte McDonald‘s-Chef Steve Easterbrook angekündigt, das Unternehmen mit einem umfassenden Sanierungsplan fit für die Zukunft zu machen. Dafür sollen Stellen gestrichen, die Unternehmensstruktur verändert und mehr Filialen in das Franchise-System eingegliedert werden. Zuletzt standen die Betriebe in den Händen von Lizenznehmern besser da als die von McDonald‘s betriebenen Restaurants.

Darüber hinaus testet der Burger-King-Rivale eine Vereinfachung seiner Menüs sowie ein Frühstücksangebot rund um die Uhr.

Von

opl

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