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18.12.2015

16:26 Uhr

Flixbus

Fernbusanbieter in Frankreich auf der Siegerstraße

In Frankreich wurde der Fernbusverkehr im Sommer durch ein Reformgesetz liberalisiert. Davon profitiert auch ein deutscher Anbieter. Und das, obwohl Flixbus nicht einen einzigen Bus unterhält.

Bis zum Sommer 2016 will Flixbus die Zahl der angebotenen Ziele wie auch der Busse verdoppeln. dpa

Flixbus in Düsseldorf

Bis zum Sommer 2016 will Flixbus die Zahl der angebotenen Ziele wie auch der Busse verdoppeln.

ToulouseDer deutsche Fernbusanbieter Flixbus sieht sich nach der Liberalisierung des Busverkehrs in Frankreich auf der Siegerstraße. Seit September habe Flixbus in Frankreich 150.000 Passagiere befördert und 330 Arbeitsplätze geschaffen, sagte Flixbus-Frankreich-Chef Pierre Gourdain am Freitag der Nachrichtenagentur AFP. „Ich weiß nicht, wie es in der Zukunft sein wird, aber die erste Runde des Kriegs um den Bus haben wir gewonnen.“

In Frankreich wurde der Fernbusverkehr im Sommer durch ein Reformgesetz von Wirtschaftsminister Emmanuel Macron liberalisiert. Flixbus biete inzwischen Verbindungen zu 81 Zielen an und habe damit das größte Netz in Frankreich, sagte Gourdain. Gewinne mache das Unternehmen aber bislang noch nicht.

Flixbus unterhält keine eigenen Busse, sondern schließt Verträge mit anderen Busanbietern, die dann für Flixbus fahren. In Frankreich sind inzwischen 76 Busse für das Unternehmen im Einsatz. Bei Flixbus Frankreich seien 30 Beschäftigte angestellt worden, bei den Partnerunternehmen 300 weitere, sagte Gourdain.

Bis zum Sommer 2016 will Flixbus die Zahl der angebotenen Ziele wie auch der Busse verdoppeln. Nach Angaben des französischen Wirtschaftsministeriums wurden seit Inkrafttreten der Fernbusliberalisierung im August 500.000 Passagiere befördert.

Von

afp

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